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Ensembles Ensemble Handwerkshäuser Am Goldberg mini|Am Goldberg Zum Ensemble gehört eine dicht geschlossene Reihe von fünf kleinen, malerischen Handwerkerhäusern, am südlichen Ende des Marktes. Es handelt sich um Blockbauten mit Flachsatteldächern des 18. Jahrhunderts, dazwischen ein biedermeierlicher Putzbau mit Halbwalmdach. Als letzte erinnern diese Bauten an die ursprünglich in Rotthalmünster vorherrschende, in den zahlreichen Marktbränden des 18. und 19. Jahrhunderts verlorengegangene Bebauung.

Aktennummer: E-2-75-143-1

Ensemble Marktplatz mini|Ensemble Marktplatz Zum Ensemble gehört der langgestreckte, leicht ansteigende Rechteckplatz und der Bereich um die Pfarrkirche im Nordosten des Platzes. Bei der Kirche dürfte der älteste Siedlungskern des Ortes liegen, sein Zentrum soll ein frühmittelalterliches Nonnenkloster gewesen sein. Südlich dieses Kerns, im rechten Winkel auf die alte Durchgangsstraße Passau-Griesbach bezogen, die seine Südseite tangiert, entstand im hohen Mittelalter die Marktsiedlung, deren Marktplatz in zwei Etappen regelmäßig ausgebaut wurde. Der Ort hatte sich zunächst im Besitz verschiedener niederbayerischer Grafenhäuser befunden, welche die Entfaltung zum Markt gefördert haben dürften, kam 1259 an die Wittelsbacher und erhielt durch diese Herzöge 1349 Marktrecht. Um 1452 entstand die spätgotische Marktkirche, der Nachfolger der frühmittelalterlichen Klosterkirche; Bauherrin war die Inhaberin des Patronats, die Abtei Aldersbach. Die Kirchenbefestigung, von der sich Teile auf der Südseite, vor allem das Torhaus, erhalten haben, wurde etwa gleichzeitig angelegt. In dem sonst unbefestigten Markt bot sie den Händlern und Handwerkern im Kriegsfall Schutz.

Der nach Süden leicht ansteigende Marktplatz ist geschlossen mit zwei- und dreigeschossigen verputzten Wohn- und Geschäftshäusern umbaut. Es handelt sich meist um Giebel-, auch um Schweifgiebelhäuser, viele davon breitgelagert und mit Vorschussmauern versehen. Sie entstammen überwiegend dem 18. und 19. Jahrhundert, die meisten aus der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Ortsbrand 1858. Am Südende begrenzt das schlichte, aus der Bauflucht heraustretende Rathaus den Platz, am Nordostende, wo die alte Durchgangsstraße in gebrochener Führung den Platz quert, setzt der stattliche, im Äußeren barocke Walmdach-Eckbau des Herndlbräu einen eindrucksvollen Abschluss des Platzraumes, in dessen Bild aber auch der barocke Kirchturm und das Portalstöckl, das Torhaus der Kirchhofbefestigung, mitsprechen.

Aktennummer: E-2-75-143-2

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Anmerkungen

Literatur

Weblinks

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