Karl Haberland (* 24. März 1893 in Barmen; † 3. April 1978) war ein deutscher Politiker und ehrenamtlicher Oberbürgermeister von Solingen.

Leben Karl Haberland wurde als Sohn des sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten Karl Haberland sr. in der damals noch selbständigen Stadt Barmen geboren. Das Gymnasium nach erreichen der Mittleren Reife verlassend, trat er 18-jährig im Jahr 1911 in die SPD ein. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er 1919 zunächst Mitarbeiter der Stadtverwaltung Barmen. Ab 1927 fand er Beschäftigung bei dem Spar- und Bauverein Solingen, aus der er nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wegen „politischer Unzuverlässigkeit“ entfernt wurde. 1945 kehrte er als Hauptgeschäftsführer in den Dienst der Wohnungsgenossenschaft zurück. Von 1948 bis 1969 gehörte Haberland der SPD-Fraktion im Solinger Stadtrat an, der er über mehrere Jahre auch vorsass. Vom 9. Dezember 1955 bis zum 30. März 1961 war Haberland dann in der Nachfolge von Eugen Maurer der dritte ehrenamtliche Oberbürgermeister Solingens der Nachkriegszeit.

Ehrung 1968: Verdienstkreuz 1. Klasse 22. Juni 1971: Verleihung des Ehrenringes der Stadt Solingen, abgerufen am 31. März 2017

In Solingen ist die Karl-Haberland-Straße nach ihm benannt.

Einzelnachweise

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Kategorie:Bürgermeister (Solingen) Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Solingen Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:SPD-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1893 Kategorie:Gestorben 1978 Kategorie:Mann