mini|Knödelzubereitung in siedendem Wasser mini|hochkant|Alter Wasserbad Siedethermometer Als Sieden oder Kochen bezeichnet man in der Kochkunst verschiedene Garmethoden unter Verwendung siedender Flüssigkeiten (siedenden Wassers), besonders historisch sowie in der Schweiz (wo es als „Grundzubereitungsart“ gelehrt wird) und Österreich. Es kann sowohl für Kochen am Siedepunkt als auch für Garen knapp unter diesem stehen. Dieser hängt sowohl vom Gargut als auch der verwendeten Flüssigkeit ab.
Vorgang In Brockhaus’ Kleines Konversations-Lexikon heißt es, Sieden sei Man siedet die betreffenden Gargüter im Wasser oder einem Fond. Man kann Trockengemüse, Hülsenfrüchte, Dörrobst, frisches Gemüse, Kartoffeln, Reis, Eier, Fische und Fleisch sieden.
Garen knapp unter dem Siedepunkt wird auch mit Simmern bezeichnet. Für diese Zubereitungsart von Speisen wird gelegentlich ein Wasserbad (Bain-Marie) oder ein spezieller Simmertopf verwendet.
Literatur Philip Pauli, Walter Schudel: Lehrbuch der Küche. Pauli Fachbuchverlag, 2005, ISBN 3-9523024-0-6 (begründet von Ernst Pauli.)
Weblinks
sieden. In: Duden online
Sprudeln inbegriffen
Nur köcheln
Einzelnachweise
Kategorie:Zubereitungsverfahren der Speisenherstellung