I Want to Run – Das härteste Rennen der Welt ist ein deutscher Dokumentarfilm aus dem Jahr 2011 über den Transeuropalauf 2009 mit Achim Heukemes und Robert Wimmer in den Hauptrollen. Produziert wurde der Film von Filmband als klimaneutraler Kinofilm und zählt damit zu den weltweit ersten dieser Art. Der deutsche Kinostart war am 24. Mai 2012.
Inhalt Regisseur Achim Michael Hasenberg und Kameramann Christoph Rose begleiten acht Extremläufer auf ihrer Odyssee durch Europa und an die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit. Der vormalige Gewinner Robert Wimmer, der Profi-Läufer Achim Heukemes, ein Friseur aus Toulouse, ein an Multipler Sklerose erkrankter Familienvater, eine der schnellsten Ultramarathon-Läuferinnen der Welt, eine Hausfrau aus Tokio und zwei schwedische Offiziere – „I Want to Run“ dokumentiert ihren langen, harten Weg zum Ziel.
Hintergrund mini|Das Nordkap, das Ziel nach 4.500 km und 64 Tagen beim zweiten Transeuropalauf Der Transeuropalauf 2009 war einer der härtesten und längsten Ultramarathons der Welt: 4.500 Kilometer von Bari in Süditalien bis zum Nordkap in Norwegen. Pro Tag mussten die Läufer und Läuferinnen durchschnittlich ca. 70 Kilometer in 64 Etappen und ohne einen Pausentag bewältigen. Übernachtet wurde in Turnhallen, Kindergärten und Schwimmbädern auf der eigenen Isomatte.
Rezeption Kino- und DVD-Auswertung In Deutschland wurde der Film ab dem 24. Mai 2012 in 36 Städten im Kino gestartet, teilweise lief er bis zu drei Monate am Stück im selben Kino wie in Berlin und Dresden. Er zählt damit zu den erfolgreich ausgewerteten Kinodokumentarfilmen in 2012. Die DVD erschien am 2. November 2012 und erreichte auf der Bestsellerliste für Dokumentationen bei amazon.de Platz 2.
Rezensionen
Auszeichnungen Publikumspreis für den besten Dokumentarfilm bei den Internationalen Grenzland-Filmtagen 2011 in Selb Dritter Preis für den besten ausländischen Dokumentarfilm beim All Sports Film Festival 2011 in Los Angeles. Auszeichnung Mention D’Honneur beim Milano-International-FICTS-Fest 2012 Jurypreis „Beste Produktion“ beim Internationalen Filmfestival 2013 in Taschkent/Usbekistan Ausgezeichnet vom Qatar Olympic & Sports Museum als einer der zehn besten Sportfilme, Doha, Katar, 2013
Sonstiges Der Film wurde weitgehend klimaneutral produziert. Alle während der Produktionsphase entstandenen Treibhausgase wurden durch Klimakompensation ausgeglichen. Zusätzlich wurde versucht, die Entstehung von Treibhausgasen bereits im Ansatz zu verhindern. Aus diesem Grund wurde häufig anstatt des Flugzeugs oder Autos der Zug benutzt und wo es möglich war, wurde Ökostrom bezogen. Auch wurden vereinzelt Elektroautos eines Carsharing-Anbieters genutzt sowie in Kombination mit dem Zug ein Faltrad. Der Film war als einzige klimaneutrale Filmproduktion beim Going-Green-Film-Fest in Los Angeles eingeladen.
Zur Berliner Kinopremiere im Kino Babylon wurde extra ein 53 Kilometer langer Ultramarathon von der LG Mauerweg Berlin, die den jährlich stattfindenden 100 Meilen Berlin ausrichten, organisiert. Alle Teilnehmenden des so genannten Run to Cinema, darunter auch Robert Wimmer aus dem Dokumentarfilm, durften sich im Anschluss nach dem Zieleinlauf beim Kino Babylon I Want To Run im Rahmen der Berlin-Premiere ansehen.Fast wie im Film: Der „RUN TO CINEMA“, auf lgmauerweg.de, abgerufen am 2. November 2025.
Weblinks
Offizielle Website I Want To Run bei Facebook Informationen zu I Want to Run beim Verleih Zorro Film Bericht zum Kinostart von I Want to Run SWR Nachtkultur (Video), Mai 2012 Trailer zu I Want to Run bei YouTube
Einzelnachweise
Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Filmtitel 2011 Kategorie:Laufsportfilm Kategorie:Dokumentarfilm