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mini|Michael Wening: Schloss Panzing
Ensembles
Ensemble Marktplatz Gangkofen mini|Marktplatz Gangkofen Der Marktplatz als Mittelpunkt des Ortes repräsentiert den Typus ostbayerischer Straßenmärkte des Inntals.
Gangkofen, innerhalb seiner Ansiedlung seit 1278 eine Deutschordenskommende beherbergend, gelangte 1385 in den Besitz der Herzöge von Niederbayern, die ein Jahr darauf seine Marktrechte bestätigten, und war bis 1600 im Besitz eines eigenen Pfleggerichts; wirtschaftlich von Bedeutung wegen seiner Flachs- und Garnmärkte und des Gewerbes der Bierbrauer und Bäcker. Der platzartig erweiterte Straßenmarkt, Ausschnitt der Verbindungsstraße von Neumarkt nach Landshut, verläuft in einer Länge von 210 Metern und einer Breite von fast 30 Metern in gerader Richtung von Süden nach Norden, und zeigt auf mittelalterlichem Grundriss ein architektonisches Aufrissbild des 17. und 18. Jahrhunderts, wobei die Häuser in ihrem Kern häufig spätmittelalterliche Substanz noch aus der Zeit vor der großen Brandkatastrophe von 1666 aufweisen.
Der dreiseitig in seiner räumlichen Struktur geschlossen wirkende Marktplatz zeigt zwei- bis dreigeschossige Häuser, teils mit den charakteristischen breiten Frontgiebeln des Inntales mit geschwungenen Abschlüssen, teils mit traufseitigen Dächern. Das den Platz im Norden abschließende Walmdachhaus (Marktplatz 32) bezeichnet den Standort des ehemaligen Schlosses, gleichzeitig Sitz einer Hofmark, davon noch Gebäudeteile aufweisend. Optischer Blickfang für den Platz ist das im Kern noch gotische Rathaus mit seinen hohen Stufengiebeln und dem neugotischen Giebeltürmchen. Durch die maßvollen Höhen seiner Bauelemente erhält der relativ lange und breite Platz seine Dimension der Großräumigkeit.
Aktennummer: E-2-77-121-2
Ensemble Ortskern Niedertrennbach Die Drei- und Vierseithöfe sowie im Nordwesten ein kleinerer Hakenhof reihen sich an einer Nordsüd-Straße mit östlicher Abzweigung auf. Die Wohngebäude, fast ausnahmslos Obergeschoss-Blockbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert, tragen wie die Nebengebäude vorgezogene Satteldächer und sind teilweise mit spätbarocker bis klassizistischer Holzornamentik reizvoll geziert.
Das Ensemble spiegelt die nahezu unveränderte Anlage eines Straßenweilers, wobei hinter den Stadelbauten und der Kapelle im Osten unmittelbar das Wiesenland beginnt, das seinerseits wieder rings von Wald umschlossen ist. Die Neubauten der Wirtschaftsgebäude fügen sich ohne wesentliche Störung ein, lediglich der Stadel östlich von Nr. 8 ist hinsichtlich seiner Größe und vorgeschobenen Lage unangemessen.
Aktennummer: E-2-77-121-4
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Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Gangkofen
Anmerkungen
Einzelnachweise
Literatur
Weblinks
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