Klaus Schmalz (* 14. April 1928 in Kronberg im Taunus; † 6. August 2012Traueranzeige in der Süddeutschen Zeitung) war ein deutscher Rechtsanwalt.
Schmalz war von 1975 bis 1983 Vizepräsident und dann bis 1991 Präsident der Bundesrechtsanwaltskammer. Später wurde er ihr Ehrenpräsident. Nach den Bastille-Beschlüssen des Bundesverfassungsgerichts von 1987, welche die bisherigen Standesrichtlinien der Rechtsanwaltschaft für verfassungswidrig erklärten, förderte er die Spezialisierung der Anwaltschaft. Zudem setzte er sich für internationale Kontakte der Bundesrechtsanwaltskammer, u. a. zur israelischen Anwaltskammer und den Abschluss eines Freundschaftsvertrages mit der französischen Anwaltskammer, ein.
Ehrungen 1981: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse 1987: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland - Großes Verdienstkreuz 1997: Verdienstorden der Italienischen Republik - Cavaliere di Gran Croce 2001: Hessischer Verdienstorden Großes Silbernes Ehrenzeichen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
Einzelnachweise
Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland) Kategorie:Träger des Hessischen Verdienstordens Kategorie:Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Großkreuz) Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1928 Kategorie:Gestorben 2012 Kategorie:Mann