Die Liste der Zuflüsse des Neckars enthält die Nebenflüsse des Neckars.
Er ist ein großer rechter Nebenfluss des Rheins, der im Bereich der Engstelle zwischen südwestlicher Schwäbischer Alb und Mittlerem Schwarzwald entspringt. Wo seine „richtige“ Quelle liegt, ist umstritten, je nachdem hat er eine Länge von 362Länge nach LUBW-FG10 (Datenbankeintrag) ab dem Schwenninger Moos. bis 384 km. Er entwässert eine Fläche von 13.934 km², die größtenteils in Baden-Württemberg liegt, und mündet in Mannheim in den Rhein.
Diagramm der Zuflüsse mit 50 km Länge und mehr
Flusssystem des Neckars|miniatur
Die größten unter den Zuflüssen des Neckars sind die Enz mit dem größten Einzugsgebiet, der Kocher mit der höchsten mittleren Wasserführung und die Jagst mit der größten Länge.
Über 50 km Länge erreichen insgesamt acht Zuflüsse, nämlich nacheinander die Eyach, die Fils, die Rems, die Murr, dann – schon erwähnt – die Enz, der Kocher, die Jagst sowie zuletzt die Elsenz. Enz und Elsenz sind linke, die anderen rechte Zuflüsse.
Der Kocher-Nebenfluss Lein ist am Zusammenfluss nicht nur länger als der dortige Oberlauf des Kochers, sondern auch wasserreicher; nach hydrografischer Konvention wäre damit die Lein als Hauptfluss des Kochersystems anzusehen, das mit einem dann 201 Kilometern langen Fließweg den der Jagst noch überträfe. Die Enz hat ebenfalls einen großen Nebenfluss Nagold, der am Zusammenfluss länger ist als sie selbst und mehr Wasser führt, kommt mit dieser als Oberlauf aber dennoch nur auf eine Länge von etwa 149 Kilometern.Alle Längenangaben in diesem Abschnitt nach dem .
Zuflüsse mit 20 km Länge und mehr Eschach (linker Zufluss bei Rottweil-Bühlingen, 38,1 km und 218 km²) Prim (rechter Zufluss bei Rottweil, 21,1 km und 141 km²) Schlichem (rechter Zufluss bei Epfendorf, 34,4 km und 107 km²) Glatt (linker Zufluss bei Horb-Neckarhausen, 34,2 km und 234,3 km²) Eyach (rechter Zufluss bei Eutingen im Gäu-Eyach, 50,4 km und 349,6 km²) Starzel (rechter Zufluss bei Rottenburg-Bieringen, 42,8 km und 178 km²) Steinlach (rechter Zufluss bei Tübingen, 25,1 km und 141,6 km²) Ammer (linker Zufluss bei Tübingen-Lustnau, 22,5 km und 238,3 km²) Echaz (rechter Zufluss bei Kirchentellinsfurt, 22,8 km und 115,0 km²) Erms (rechter Zufluss bei Neckartenzlingen, 32,7 km und 179,2 km²) Aich (linker Zufluss bei Nürtingen-Oberensingen, 30,4 km und 179,6 km²) Lauter (rechter Zufluss bei Wendlingen, 25,7 km und 191,2 km²) Fils (rechter Zufluss bei Plochingen, 62,8 km und 706,9 km²) Körsch (linker Zufluss westlich von Deizisau, 26,3 km und 130,1 km²) Rems (rechter Zufluss bei Remseck, 78,4 km und 586,4 km²) Murr (rechter Zufluss bei Marbach, 51,5 km und 507,4 km²) Enz (linker Zufluss bei Besigheim, 105,5 km und 2.228,0 km²) Zaber (linker Zufluss bei Lauffen, 22,4 km und 112,8 km²) Schozach (rechter Zufluss bei Heilbronn-Sontheim, 25,6 km und 93,5 km²) Lein (linker Zufluss bei Heilbronn-Neckargartach, 27,3 km und 118,9 km²) Sulm (rechter Zufluss bei Neckarsulm, 26,2 km und 121,6 km²) Kocher (rechter Zufluss bei Bad Friedrichshall-Kochendorf, 168,7 km und 1.960,1 km²) Jagst (rechter Zufluss bei Bad Friedrichshall-Jagstfeld, 190,2 km und 1.838,0 km²) Elz (rechter Zufluss bei Mosbach-Neckarelz, 39,8 km und 159,9 km²) Itter (rechter Zufluss in Eberbach, 28,0 km und 168,4 km²) Laxbach (rechter Zufluss bei Hirschhorn, 30,0 km mit längstem Oberlauf und 169,9 km²) Steinach (rechter Zufluss bei Neckarsteinach, 21,9 km und 69,6 km²) Elsenz (linker Zufluss bei Neckargemünd, 53,4 km und 543,1 km²)
Detaillierte Liste der Zuflüsse Nach TK25, LUBW-FG10 und LUBW-GEZG. Namen regelmäßig nach TK25, Notnamen eingeklammert. Länge regelmäßig nach den Datensätzen der LUBW-FG10, allenfalls auch abgemessen. Einzugsgebietsgrößen regelmäßig nach LUBW-GEZG, wo nötig wurden dazu Teileinzugsgebiete aufsummiert. Andere als die regelmäßigen Quellen jeweils mit Nachweis. Mühlkanäle werden meist nicht mit aufgeführt, ebenso wenig Regenwasserzuleitungen aus den kommunalen Kanalnetzen.
Quelle bis Eschach mini|Eschachmündung in Rottweil class=noviewer|10px Durchfließt einen See im Schwenninger Moos vor Schwenningen, 3,8 ha. Kugelmoosbach, von links unmittelbar nach dem Schwenninger Moos noch vor Schwenningen, 0,8 km und 1,2 km². class=noviewer|10px Durchfließt einen See am Südrand von Schwenningen, 1,5 ha. class=noviewer|10px Durchfließt eine schlauchförmige Gewässeraufweitung, vor der Salinenstraße in Schwenningen, unter 0,2 ha. class=noviewer|10px Passiert einen See am linken Ufer, vor der Möglingstraße in Schwenningen, unter 0,3 ha. (Bach aus dem Gunnental), von rechts vor der L 173 noch in Schwenningen, 1,8 km und 2,3 km². Mühlbach, von rechts nach der L 173 gegenüber dem Flugplatz Schwenningen, 5,1 km und 9,1 km². Brandgraben, von rechts am Waldeintritt nach dem Landeplatz Schwenningen, 1,0 km und 0,5 km². Schafwiesengraben, von links am Eintritt ins Waldgewann Schopfelen, 0,5 km und 0,0 km². (Bach aus dem Völklestal), von links im Waldgewann Spitzwiesen, 1,7 km und 1,0 km². (Bach aus dem Hebental), von links gleich danach, 1,6 km und 1,5 km². Moosgraben, von rechts am Waldrand zur Flurinsel Nägelessee, 0,9 km und 0,3 km². Rechter Nebengraben, der an der Mündung des Brandgrabens abgeht. Nägelesgraben (!), von rechts noch in der Flurinsel, 0,9 km und 0,2 km². Nebengraben, der kurz nach dem vorigen Zulauf abgeht. Weigheimer Bach, von rechts an der Neckarquerung der B 523, 2,8 km und 3,7 km². class=noviewer|10px Passiert kurz vor dem nächsten eine Gruppe von Weihern, darunter ein großer, zusammen 1,2 ha. Weigenbach, von rechts vor dem Bahnhof Trossingen, 4,7 km und 6,3 km². Wiesenbach, von rechts unterhalb des Bahnhofs Trossingen, 2,5 km und 1,6 km². (Bach aus dem Schopfelental), von links, 1,1 km und 7,4 km². Etwa ab hier fließt der Neckar erstmals in einem Taltrog. Tiefenzielgraben, von links, 0,4 km und 0,9 km². (Mühlkanal der Neckartalmühle), nach und von rechts bei Dauchingen-Neckartalmühle, 0,5 km und unter 0,1 km². (Bach aus dem Lunital), von links nach der Neckartalmühle, 1,3 km und 7,1 km². Muckenbach, von rechts nach der Talbrücke der A 81, 1,8 km und 1,7 km². (Bach aus dem Tefenental), von rechts am Ortsanfang von Deißlingen, 1,3 km und 1,3 km². (Bach vom Bittelbrunnen), von links am Ortsanfang von Deißlingen, 1,1 km und 2,1 km². Mühlgraben, nach und von links in Deißlingen, 0,2 km und 0,1 km². Hockenbühlgraben, von rechts in Deißlingen, 0,6 km und 1,3 km². (Bach vom Gernbrunnen), von links nach Deißlingen auf Höhe nach blauem Eintrag an der Mündung auf dem Geodatenviewer., 0,2 km und 0,4 km². Triebwerkskanal, nach und von rechts vor Deißlingen-Lauffen ob Rottweil, über 0,2 km und unter 0,1 km². (Bach aus dem Vogeltal), von links am Ortsrand von Deißlingen-Lauffen ob Rottweil, 0,7 km und 0,5 km². (Bach vom Markbrunnen), von rechts gegenüber Lauffen, 0,4 km und 1,0 km². Mühlenkanal, nach rechts vor und von rechts in Lauffen, 0,3 km und unter 0,1 km². → (Abgang des Triebwerkskanals Hammerlinde). nach rechts am unteren Ortsrand von Lauffen Schachtgraben, von rechts nach Lauffen am Schachthaus, 1,1 km und 1,0 km². Kreuzt den vorigen. ← (Rücklauf des Triebwerkskanals Hammerlinde), von rechts, 1,4 km und 0,6 km². Eschach, von links bei Rottweil-Bühlingen, 38,1 km und 218,3 km². Der Neckar selbst ist hier erst 20,8 km lang.
Eschach bis Schlichem
Grabenbach, von links durch Rottweil-Bühlingen, 2,4 km und 2,4 km². → (Abgang des Triebwerkskanals Steinermühle), nach rechts kurz vor dem nächsten Holdersbach, von links im beginnenden Rottweil, 3,1 km und 7,5 km². ← (Rücklauf des Triebwerkskanals Steinermühle), von rechts kurz nach dem vorigen, knapp 0,2 km und 0,9 km². →← (Abgang und Rücklauf des Triebwerkskanals Sägermühle), nach und von links durch Rottweil-Altstadt, über 0,3 km und 0,2 km². →← (Abgang und Rücklauf des Triebwerkskanals Lumpenmühle), nach und von rechts beim Sportheim, 0,4 km und 0,2 km². Prim, von rechts durch Rottweil-Göllsdorf gegenüber Rottweil, 21,4 km und 141 km². Stadtgraben, von links am Südrand des Historischen Stadtkerns entlang, 1,6 km und 2,2 km². →← (Abgang und Rücklauf des Triebwerkskanals In der Au), nach und von links, 0,5 km und unter 0,1 km². → (Abgang des Triebwerkskanals Dreher&Köchlin), nach rechts Nägelesgraben (!), von links unter dem Nordrand des Historischen Stadtkerns von Rottweil entlang, ca. 0,6 km und ca. 0,5 km² ← (Rücklauf des Triebwerkskanals Dreher&Köchlin), von rechts, 0,5 km und unter 0,1 km². (Bach aus dem Brunnentäle), von links gegenüber dem Wohnplatz Neckartal, 0,7 km und 2,2 km². (Bach aus dem Fuchsloch), von links durch Neckartal, 0,5 km und 4,2 km². →← (Abgang und Rücklauf des Triebwerkskanals unter der Burgruine Bernburg), nach und von rechts, 0,5 km und unter 0,1 km². Haslerhofbach, von rechts nach der Talbrücke der B 27, 2,0 km und 4,0 km². Haslergraben, von rechts wenig nach dem vorigen am Steinbruch bei Dietingen-Tierstein, 2,2 km und 1,3 km². (Bach aus dem Eschtal), von links vor Rottweil-Neckarburg, 0,3 km und 0,7 km². Kälbergraben, von links unter Dietingen-Neckarburg, 0,8 km und 1,1 km². → (Abgang zum Stollen der Wasserkraftanlage Wasserversorgung Oberer Neckar), nach links unter den Hal des Neckarburg-Umlaufsporns Wettebach, von rechts gegen die Neckarburg, 5,7 km und 10,9 km². (Bach vom Steckbrunnen), von rechts, 0,3 km und 0,2 km². ← (Rücklauf vom Stollen der Wasserkraftanlage Wasserversorgung Oberer Neckar), von links, knapp 0,3 km Erlenbach, von links unter der Neckarburg und vor der Neckarburgbrücke (Talbrücke) der A 81, 2,6 km und 5,1 km². Lichtgraben, von links bei Villingendorf, 2,0 km und 6,5 km². (Bach aus dem Armentäle), von links am Bahnhof von Epfendorf-Talhausen, 0,7 km und 0,4 km². (Bach aus dem Schnaitental), von rechts nach dem Bahnhof, 0,7 km und 1,0 km². (Bach aus dem Binsental), von rechts, 0,9 km und 1,4 km². Kolbersbach, von links am Ortsanfang von Talhausen, 0,3 km und 0,4 km². Schlossbach, von links in Talhausen, 2,5 km und 6,4 km². →← (Abgang und Rücklauf des Kraftwerkkanals nach Talhausen), nach und von rechts nach Talhausen, 0,5 km und über 0,1 km². Bendelbach, von links vor Epfendorf-Sandbühl, 3,1 km und 12,2 km². Sandbühlbach, von links in Sandbühl, 0,8 km und 0,5 km². Schlichem, von rechts gegenüber Epfendorf, 34,0 km und 108,8 km².
Schlichem bis Glatt mini|Mündung der von links kommenden Glatt in den Neckar bei Neckarhausen (Blick flussabwärts, Hochwasserlage)
→ (Abgang des Triebwerkskanals), nach rechts vor Epfendorf Brühlgraben, von links unmittelbar vor Epfendorf, über 0,3 km und unter 0,1 km². Wurstbrunnenbach, von links in Epfendorf, 2,0 km und 11,6 km². ← (Rücklauf des Triebwerkskanals), von rechts in Epfendorf, 0,3 km und unter 0,1 km². Schappelswaldgraben, von links über die Kanalisation in Epfendorf, 0,6 km und 2,0 km². Surrenbach (!), von rechts in Epfendorf, 0,7 km und 0,6 km². (Zufluss aus dem Mützental), von links unter der Burgruine Schenkenberg, 0,1 km und 0,7 km². Schenkenbach, von rechts auf etwa unter der Ruine Schenkenberg, 7,9 km und 19,6 km². Marbach (!), von links an der Gemeindegrenze zu Oberndorf am Neckar, 0,8 km und 0,4 km². (Zufluss zwischen Köpfle und Kreuzberg), von rechts gegenüber dem südlichen Oberndorf-Altoberndorf, 0,1 km und 0,6 km². Langensteigbach, von links durch Altoberndorf, 1,1 km und 5,6 km². Riedwiesengraben, von rechts, 0,3 km und 0,5 km². Neuensteigbach, von rechts am Südrand von Oberndorf-Irslenbach, 1,8 km und 1,8 km². Irslenbach, von rechts auf etwa durch Oberndorf-Irslenbach, 4,9 km und 9,7 km². Dieselbach, von links in Oberndorf, 0,6 km und 1,4 km². Sulzbach, von links in Oberndorf, 1,3 km und 3,3 km². Bollerbach, von rechts in Oberndorf-Neckarvorstadt, 1,3 km und 1,0 km². → (Abgang des Aistaiger Kraftwerkstollens), nach rechts in Oberndorf-Aistaig. Lautenbach, von links in Aistaig, 0,8 km und 9,3 km².