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mini|250px|Rötz aus der Luft
Ensembles
Ensemble Altstadt Rötz miniatur|250px Den ovalen Grundriss des 1505 erstmals als Stadt genannten Ortes durchzieht in West-Ost-Richtung ein breiter gerader Straßenzug mit zweigeschossiger Traufseitbebauung. Das Regelmaß des Haustyps und der Straßengrundrisse wurde nach dem großen Stadtbrand von 1840 durchgesetzt: alle alten Gassen, Straßen und Plätze wurden beibehalten, aber rational durchformt, indem sie verbreitert, begradigt und möglichst im rechten Winkel gegeneinandergestoßen wurden.
Die Erschließung der befestigten Anlage geschah im Westen durch das 1830 abgebrochene Hussentor und im Osten durch das 1820 abgebrochene Böhmertor. An der Südseite des Achsenkreuzes Hussenstraße-Böhmerstraße und Hadererstraße-Schergenstraße liegt der kleine rechteckige Marktplatz, der von der neugotischen, über einer Freitreppenanlage und Terrasse sich erhebenden Pfarrkirche beherrscht wird. Die Vorgängerkirche an der gleichen Stelle war allerdings durch vorgelegte Gebäude vom lauten Treiben des Marktplatzes und der Durchgangsstraße abgeschirmt. Zwischen dem Westgiebel der Kirche und dem Marktplatz stand ehemals das Rathaus. Die Freilegung der Kirche von ihrer mittelalterlichen Umbauung – wofür der Stadtbrand die Voraussetzung war – erscheint also hier als neuzeitliche Architekturidee. Bei den bürgerlichen Wohnhäusern handelt es sich um biedermeierliche Verputzbauten, einige mit großen Hofeinfahrten, manche von ihnen durch unsachgemäße Fenster-, Schaufenster- und Ladeneinbauten entstellt.
Aktennummer: E-3-72-154-1
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Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Rötz
Anmerkungen
Literatur
Weblinks
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