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mini|500px|Altstadt von Roding
Ensembles
Ensemble Marktplatz und Brückenkopf miniatur|250px Der unregelmäßige Grundriss des kleinen, nach Süden steil ansteigenden Marktplatzes ergibt sich aus dem Zusammentreffen dreier alter Handelswege am südlichen Brückenkopf des Überganges über den Regen-Fluss. Die Siedlung Roding, vielleicht aus einem karolingischen Königshof hervorgegangen, wird 844 erstmals genannt; 896 ist sie als Kirchort und Platz einer königlichen Kapelle bezeichnet.
Der Marktplatz ist Mittelpunkt des Marktortes, zu dem sich Roding im 13. Jahrhundert entfaltet hatte. Beherrschender Bau ist das auf das 17. Jahrhundert zurückgehende Rathaus, dessen zwei Flügel sich dem ansteigenden Gelände angleichen und hinter dem der barocke Turm der 1959 neuerbauten Stadtpfarrkirche aufragt. Südwestlich fassen gestaffelte, breitgelagerte Bürgerhäuser den ansteigenden Teil des Platzes ein, Giebelbauten des 17./18. Jahrhunderts mit Flachsatteldächern, zum Teil mit Vorschuss- und Schweifgiebeln.
Im unteren Teil des Marktes bilden besonders das dem 16. Jahrhundert entstammende Haus Nr. 9 mit seinem Zinnengiebel und der barocke Pfarrhof Nr. 13 eindrucksvolle Begrenzungen des Platzbildes.
Aktennummer: E-3-72-153-1
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Anmerkungen
Literatur
Weblinks
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