Diafani ( ) ist ein Hafenort an der nördlichen Ostküste von Karpathos. Gemeinsam mit anderen Siedlungen und Weilern gehört das Dorf zur Ortsgemeinschaft () und dem gleichnamigen Gemeindebezirk Olymbos (). Gegründet wurde Diafáni etwa gegen Ende des 18. Jahrhunderts von den Bewohnern Olymbos als deren Hafensiedlung. Noch heute übernimmt das Dorf die Hafenfunktion von Olymbos, dies vor allem für die Boote mit den Tagestouristen nach Olymbos.

Einwohnerentwicklung von DiafaniEinwohnerzahlen von Diafani 1947–2001, Griechisches Statistisches Amt ELSTAT, Digitale Bibliothek (griechisch) 1947 1951 1961 1971 1981 1991 2001 2011 196 246 313 254 198 247 312 228

Sehenswürdigkeiten miniatur|links|hochkant=0.9|Dorfansicht auf Diafani Die Dorfkirche Zoodóchou Pigí (dt. Quelle des Lebens) wurde Anfang der 1970er-Jahre auf den Fundamenten einer durch ein Erdbeben zerstörten byzantinischen Kapelle erbaut. Das Kircheninnere wurde nachträglich mit Fresken vollständig ausgemalt. Der Neptunbrunnen wurde vom einheimischen Künstler Vassílis Chatzivassílis entworfen. In dessen Mitte befindet sich ein aus vielen kleinen Steinen gestalteter Delphin, im unteren Teil werden auf zwölf Kacheln Szenen aus dem Alltagsleben der Einheimischen abgebildet. Direkt neben dem Brunnen steht eine als Kunstwerk gestaltete Hausmauer, mit der steinernen Figur einer aufs Meer schauenden Frau in Tracht. Auf einer Anhöhe in nördlicher Richtung befinden sich drei alte Windmühlen, der Friedhof sowie die kleine Agios Nikolas-Kapelle eine Fotogalerie

Literatur

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Gemeinde Karpathos