Die Kirche St. Michael ist eine römisch-katholische dem heiligen Michael gewidmete Pfarrkirche in St. Ingbert. In der Denkmalliste des Saarlandes ist das Kirchengebäude als Einzeldenkmal aufgeführt.Teildenkmalliste Saarpfalz-Kreis (PDF; 1,2 MB) Denkmalliste des Saarlandes; abgerufen am 30. Juli 2012 mini|Pfarrkirche St. Michael, St. Ingbert mini|Das zeltförmige Kirchengebäude mini|Blick ins Innere der Kirche mini|Orgelprospekt Geschichte Der Bau der Kirche erfolgte in den Jahren 1964 bis 1967 nach Plänen des Architekten Hanns Schönecker (St. Ingbert).Informationen zur Pfarrkirche St. Michael. kunstlexikonsaar.de; abgerufen am 30. Juli 2012 Die Einweihung fand am 15. Oktober 1967 statt. st-pirmin-st-michael.de

Architektur und Ausstattung Die Grundform des Kirchengebäudes ist ein Achteck, über dem sich ein Dach in Form eines Zeltes erhebt. Auf: cms.bistum-speyer.de, abgerufen am 30. Juli 2012 Die Form des Zeltes wurde bewusst gewählt, da die Kirche das Zelt Gottes auf Erden symbolisieren soll. Die Architektur nimmt Bezug auf folgende Stelle aus der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament:

Christus als Mitte der Gemeinschaft wird durch die halbkreisförmige Anordnung der Kirchenbänke um den Altar symbolisiert.

Der Glasmaler Ferdinand Selgrad (Spiesen-Elversberg) schuf 1964 die Glasfensterwände, der Bildhauer Horst Linn (Homburg) im gleichen Jahr die Portale.

Unter der Kirche befindet sich die Pirminiuskapelle mit einer Reliquie des heiligen Pirminius.

Orgel Die Orgel der Kirche wurde 1978 vom Orgelbauer Paul Ott (Göttingen) erbaut. Das Instrument, das ebenerdig aufgestellt ist und einen freistehenden Spieltisch besitzt, verfügt über 21 Register verteilt auf zwei Manuale und Pedal. Die Windladen sind mechanische Schleifladen mit elektrischer Registertraktur. Infoseite des Webangebots Orgeln im Saarland, abgerufen am 30. Juli 2012

I Hauptwerk C–g3 1. Prinzipal 8′ 2. Holzflöte 8′ 3. Oktav 4′ 4. Offenflöte 2′ 5. Mixtur IV-V 6. Trompete 8′ II Positiv C–g3 7. Rohrflöte 8′ 8. Spitzgambe 8′ 9. Prinzipal 4′ 10. Koppelflöte 4′ 11. Oktav 2′ 12. Nasat ′ 13. Terz ′ 14. Sifflöte 1′ 15. Scharff IV 16. Schalmey 8′ Tremulant Pedal C–f1 17. Subbass 16′ 18. Oktavbass 8′ 19. Rohrgedackt 8′ 20. Choralbass 4′ 21. Fagott 16′ Koppeln: II/I, I/P, II/P Spielhilfen: 5-facher elektronischer Setzer

Glocke Die Kirche hat als Leihglocke der Stadt St. Ingbert die frühere Gemeindeglocke von Schnappach erhalten. Dieses Exemplar des Zweibrücker Glockengussmeisters Gustav Schuler stammt aus dem Jahr 1868. Die heute denkmalgeschützte Glocke überstand die beiden Weltkriege ohne größere Schäden. Sie läutet heute nur noch zu Gottesdiensten.

Nr. Nominal Gussjahr Gießer, Gussort Durchmesser(cm) Inschrift 1 c2 1868 Gustav Schuler, Zweibrücken 75 EIGENTHUM DER GEMEINDE SCHNAPPBACH GEGOSSEN GUSTAV SCHULER 1868.

Literatur

Weblinks

Katholische Pfarrei St. Ingobertus – Kirche St. Michael

Einzelnachweise

St. Ingbert, Michael Kategorie:Kirchengebäude in St. Ingbert St. Ingbert, Michael Michael St. Ingbert Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren St. Ingbert, Michael St. Ingbert, Michael St. Ingbert, Michael St Ingbert Kategorie:Zentralbau in Deutschland