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Ensembles Ortskern Neunkirchen am Brand mit Kloster Den Kern des Ensembles () bilden die Kirche und die Hauptbauten des ehemaligen 1314 gegründeten und 1552 aufgehobenen Augustinerchorherrenstifts, dem nördlich und westlich eine Marktsiedlung an einer Straße von Forchheim nach Nürnberg vorgelagert ist. Der südliche Klosterbereich zeigt heute eine hofartige Platzbildung, die durch Klostertor, Schulhaus, Mesnerhaus, Pfarrhaus, das barocke Amtshaus und Reste der Klosterbefestigung begrenzt wird. Der Kirchturm, das Erlanger Tor und der Zehntstadel wirken in diesen Ensemblebereich ein. Die nördlich vorgelagerte Marktstraße, die durch den quer verlaufenden Bach in den Inneren und den Äußeren Markt mit platzartiger Aufweitung geteilt wird, säumen in geschlossenen Reihen durchwegs zweigeschossige Bürgerhäuser des 18. und 19. Jahrhunderts, meist Giebelbauten, einige in Fachwerk. Der Innere Markt mit dem (erst in jüngerer Zeit freigestellten) Rathaus wird von der dahinter aufragenden Stifts- und Pfarrkirche mit gotischem Erscheinungsbild beherrscht. Von ihrer ehemaligen Ummauerung an der Nord- und Ostseite ist nur noch die spätgotische Katharinenkapelle erhalten, die in diesem Bereich die Ausdehnung des alten Stiftsbezirkes bezeichnet. Aktennummer: E-4-74-154-1.

Kloster- und Marktbefestigung Die Marktbefestigung besteht aus einer Sandsteinquadermauer, zum Teil verputzt, mit Torbauten und entstammt dem letzten Viertel des 15. Jahrhunderts und dem frühen 16. Jahrhundert. Reste der Südmauer im westlichen Teil von Färbergasse 5, vom Brandbach zum Erleinhofer Tor hinter Erleinhofer Straße 17–21, Reste der Westmauer vom Erleinhofer Tor zum Forchheimer Tor entlang der Friedhofstraße mit Unterbrechung gegenüber dem Friedhof an der Rückseite von Erlanger Straße 16, Hirtengasse 5, 7, 17, 19 und 21, Reste der Nordmauer nördlich am Forchheimer Tor, in der Rückwand von Forchheimer Straße 18, entlang der Grundstücksgrenzen zum Hirtengraben von Forchheimer Straße 8, Äußerer Markt 8, Fröschau 1 und 3, Am Schwibbogen 1 und 4, Glasergasse 8, Reste der Ostmauer in den Häusern Glasergasse 6, 4 und 2 sowie die Rückwand von Gräfenberger Straße 2b, zugehörig Klostertor (vergleiche Klosterhof 2–4), Erlanger Tor (vergleiche Erlanger Straße), Erleinhofer Tor (vergleiche Erleinhofer Straße 16), Forchheimer Tor (vergleiche Forchheimer Straße 18), Reste der Unteren Bastei im Kleinhaus (Hirtenstraße 9). Von der ehemaligen Klostermauer ist ein geringer Rest der im 14. Jahrhundert angelegten Stiftsmauer an der Nordwestecke der Katharinenkapelle erhalten. Von der Erweiterung nach Süden im späten 15. Jahrhundert sind große Teile der Westmauer, beginnend bei Klosterhof 2/4, verlaufend hinter Klosterhof 6, Erlanger Straße 2, 10 und 8 zum Erlanger Tor, von der Südmauer ist noch ein kleines Stück neben dem Erlanger Tor, weitere Teile sind östlich des Pfarrhauses (Mühlweg 3) als Pfarrgartenmauer erhalten. Aktennummer: D-4-74-154-62. Bilder.

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Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Neunkirchen am Brand

Literatur

Weblinks

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