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Die Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 22. November 2024 wieder und enthält 295 Baudenkmäler.

Ensembles Altstadt Scheßlitz mit Vorstädten Oberend und Neumarkt Scheßlitz, zu Füßen der andechs-meranischen Giechburg, ist aus zwei Siedlungskernen entstanden: dem Bereich um die Pfarrkirche (Oberend) und dem befestigten, 1230 erwähnten Meraniersitz. Die Pfarrkirche St. Kilian ist vermutlich eine der zum Bistum Würzburg gehörenden 14 sogenannten Slawenkirchen Karls des Großen. Dieser Siedlungskern um die Pfarrkirche war nie in die Ummauerung der Stadt einbezogen, er bildet die östliche Vorstadt Oberend. Diese Vorstadt ist zusammen mit der von der Pfarrkirche ausgehenden Wilhelm-Spengler-Straße, an der auch die beherrschenden Bauten von Pfarrhaus und ehemaliger Vogtei liegen, Teil des Ensembles. Von den übrigen Vorstädten ist auch der Neumarkt im Westen dem Ensemble angeschlossen. Hauptteil des Ensembles bildet die ellipsenförmige Stadt mit der Hauptstraße (Marktplatz), die nur wenige nach Süden reichende Nebengassen besitzt. Für den von der Lage begünstigten Marktort sind 1395 Marktrecht und Ummauerung belegt. Die Hauptstraße ist eine den Stadtkern längs durchziehende, sich platzartig erweiternde Straße. Ihren leicht gekrümmten Verlauf säumt im Norden eine geschlossene traufseitige, zweigeschossige Bebauung; die Rückgebäude dieser Ackerbürger- und Gasthäuser reichen bis zum Schießgraben, wo ehemals die Stadtmauer verlief. An der Südseite liegt die platzartige Ausweitung, dort befinden sich die Stadtkapelle und das Rathaus sowie einzelne Giebelhäuser, zudem in die Südostecke gerückt das barocke ehemalige Kastenamt. Hinter Rathaus und der neugotischen Mariahilfkapelle von 1884, die eine gotische Stadt- und Marienkapelle von 1446 ersetzt, befindet sich ein verwinkelter Gassenbereich um Häfnermarkt und Schwemme mit uneinheitlicher Bebauung, wie dem stattlichen ehemaligen Langheimer Hof und kleineren Ackerbürgerhäusern. In der westlichen Vorstadt, dem Neumarkt, liegt das Spital von 1395, das 1739–1774 neu erbaut wurde. Die Spitalbauten bilden zusammen mit der Spitalkirche St. Elisabeth und der gegenüberliegenden Apotheke eine schöne Gruppe von Walmdachbauten, die diesen Ensemblebereich charakterisieren. Aktennummer: E-4-71-185-1.

Ortskern Ehrl mini|100px Das Dorf vertritt in eindrucksvoller und gut erhaltener Weise den für den Jurarand charakteristischen Typ des Bachzeilendorfes. Die Bachzeile wird beidseitig von Bauernanwesen gebildet, deren Wohnstallbauten mit dem Giebel zur Straße stehen; meist handelt es sich um Fachwerkbauten des 17.–19. Jahrhunderts. Das Dorf, das in charakteristischer Weise von einem Scheunenrand umschlossen ist, liegt ungestört in der Landschaft; oberhalb gehört, etwas abseits, die Mühle dazu. Aktennummer: E-4-71-185-2.

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Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Scheßlitz

Anmerkungen

Literatur

Weblinks

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