Bléré ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Indre-et-Loire in der Region Centre-Val de Loire; sie gehört zum Arrondissement Loches und zum Kanton Bléré. Die Bewohner werden Blérois und Bléroises genannt.

Die Gemeinde erhielt 2022 die Auszeichnung „Drei Blumen“, die vom Conseil national des villes et villages fleuris (CNVVF) im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der blumengeschmückten Städte und Dörfer verliehen wird.

Geografie Die Kleinstadt liegt in der historischen Provinz Touraine (auch Jardin de la France genannt) im Tal des Cher 27 Kilometer östlich von Tours. Früher bewaldet, ist die Region heute eine Landwirtschafts- und Weinbauzone.

Geschichte Wappen Blasonierung: Auf Rot drei silberne Scheffel (Getreidemaß)

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009 2018Einwohner 3450 3832 4113 4057 4388 4578 5213 5250

Sehenswürdigkeiten Grabkapelle des ehemaligen Friedhofs Jean de Seigne (16. Jahrhundert), seit 1875 als Monument historique klassifiziert Wohnhaus, genannt „Le Belvédère“, zwischen 1820 und 1830 errichtet, Fassaden, Dächer und Inneneinrichtung seit 1972 als Monument historique eingeschrieben Le Grand Logis (auch Schloss Bléré genannt, 15. Jahrhundert), ehemaliges Herrenhaus von Bléré, 1960 abgerissen Pfarrkirche Saint-Christophe, erbaut im 12. Jahrhundert, erweitert im 16. Jahrhundert, seit 1941 als Monument historique klassifiziert Wohnhaus, genannt „Fief de Bois Ramé“ aus dem 15. Jahrhundert, seit 1929 in Teilen als Monument historique klassifiziert La Coursicaudière (auch Hôtel Lemaître genannt, 19. Jahrhundert), heute Rathaus Schloss Fontenay (17. Jahrhundert) Schloss Fossenbault (19. Jahrhundert) Manoir de Beauregard (16. Jahrhundert) Manoir de Crespières (19. Jahrhundert) Windmühle Les Aigremonts (1848)

Gemeindepartnerschaften Garrel, Niedersachsen, Deutschland (seit 1986) Montegiardino, San Marino

Literatur Le Patrimoine des Communes d’Indre-et-Loire. Flohic Editions, Band 1, Paris 2001, ISBN 2-84234-115-5, S. 204–207. Berbier: Bléré au cours des siècles. Tours, imprimerie centrale de Touraine, 1979. Gautier: Bléré des origines à nos jours. Tours, Arrault et Cie, 1914.

Weblinks

Einzelnachweise

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