mini|Die Kirche St. Maria in Alschbach mini|Blick ins Innere der Kirche mini|Orgelprospekt Die Kirche St. Maria ist eine katholische Kirche in Alschbach, einem Stadtteil von Blieskastel im saarländischen Saarpfalz-Kreis. Das Gotteshaus ist Filialkirche von St. Mauritius in Lautzkirchen und trägt das Patrozinium Unbeflecktes Herz Mariä. In der Denkmalliste des Saarlandes ist die Kirche als Einzeldenkmal aufgeführt.Teildenkmalliste Saarpfalz-Kreis (PDF; 1,1 MB) Denkmalliste des Saarlandes; abgerufen am 25. Juli 2012
Geschichte und Architektur Die Kirche wurde in den Jahren 1954 bis 1955 nach Plänen des Architekten Wilhelm Schulte II. kunstlexikonsaar.de; abgerufen am 25. Juli 2012 am südwestlichen Ortsrand von Alschbach erbaut. Die Grundsteinlegung erfolgte am 10. September 1954.Bernhard Becker, Martin Baus: Die Saarpfalz in den 50er- und 60er-Jahren. Sutton Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-95400-011-1, S. 52. Die Einweihung des fertiggestellten Gotteshauses fand am 13. November 1955 statt.Informationen zu Alschbach. blieskastel.de; abgerufen am 25. Juli 2012
Das Kirchengebäude ist eine Saalkirche mit schlichter, unverputzter Sandsteinfassade. Der Westseite des Langhauses ist ein gedrungener Turm vorangestellt.
Die Fenster der Kirche entwarf die saarländische Künstlerin Marianne Aatz. Sie wirkte auch bei deren Ausführung mit. kuenstlerlexikonsaar.de; abgerufen am 25. Juli 2012
Orgel Die Orgel der Kirche wurde 1995 von der Firma Hugo Mayer (Heusweiler) erbaut. Das auf einer Empore aufgestellte Schleifladen-Instrument verfügt über 11 (18) Register, verteilt auf 2 Manuale und Pedal. Die Disposition lautet wie folgt: Webangebot Orgeln im Saarland; abgerufen am 25. Juli 2012Orgel der Kirche St. Maria Alschbach organindex.de; abgerufen am 26. November 2013
I Manual C–g3 1. Rohrflöte 8′ 2. Salizional 8′ 3. Prinzipal 4′ 4. Nachthorn 4′ 5. Nasard ′ 6. Octave 2′ 7. Terz ′ Quinte ′ (Vorabzug Mixtur) 8. Mixtur IV ′ 9. Krummhorn 8′ Tremulant II Manual (Wechselschleife zu I) C–g3 Rohrflöte 8′ Salizional 8′ Nachthorn 4′ Octave 2′ Nasard ′ Terz ′ Pedal C–f1 10. Subbass 16′ 11. Gedacktbass 8′ Koppeln: II/I, I/P, II/P
Glocken Die drei Glocken als Te Deum kommen aus dem Jahr 1956 und sind von der französischen Glockengießerei Paccard in Annecy gegossen worden. An den meisten Sonn- und Feiertagen wird das Plenum geläutet. Der Uhrschlag gliedert sich für folgende Glocken: as1 und ges1 für die Viertelstunden, es1 für die vollen Stunden.
Nr. Name Ton Gussjahr Gießerei Gewicht(kg) 1 Maria Immaculata es1 1956 Paccard, Annecy 1400 2 St. Josef ges1 1000 3 St. Barbara as1 700
Literatur
Weblinks
Vollgeläut der katholischen Filialkirche St. Maria in Blieskastel-Alschbach (Video mit Ton)
Einzelnachweise
Alschbach, Maria Alschbach, Maria Alschbach Maria Alschbach, Maria Kategorie:Erbaut in den 1950er Jahren Alschbach Kategorie:Sakralbau in Blieskastel Alschbach