Kobarid (slowenisch; deutsch: Karfreit, italienisch: Caporetto, friaulisch: Cjaurêt) ist der Name einer Gemeinde und deren Hauptortes Kobarid im oberen Sočatal (italienisch: Valle dell'Isonzo) in Slowenien. Sie ist vor allem als teilweiser Schauplatz und Namensgeber der Zwölften Isonzoschlacht von 1917 in Erinnerung, die in den meisten Sprachen „Schlacht von Caporetto“ (deutsch auch „Schlacht von Karfreit“) genannt wird.

Lage Kobarid ist die westlichste Gemeinde Sloweniens. Sie liegt am Schnittpunkt zweier Täler auf 234 Meter ü. M. Gegen Westen erstreckt sich das Tal der Nadiža mit dem Talschluss von Breginj, und gegen Südosten, in Richtung Tolmin (deutsch: Tolmein), öffnet sich das Tal der Soča (italienisch: Isonzo, deutsch: Sontig), das gegen Norden, in Richtung Bovec, Werschetzpass und Predilpass, von hohen Gipfeln der Julischen Alpen eingeengt wird.

Ortsteile mini|300px|Blick auf Kobarid, die Soča im Hintergrund.

Sehenswürdigkeiten

Das Kobarid-Museum und der Wanderlehrpfad „Weg des Friedens“ erinnern an die blutigen Schlachten im Ersten Weltkrieg.

Ausgrabungen der spätantiken Höhensiedlung auf dem Hügel Tonovcov grad Krn-Gebirgsmassiv, Wassersportler wissen das Wildwasser der Soča Kozjak-Wasserfall

Nachbargemeinden

Geschichte

Siehe auch Liste der Gemeinden in Slowenien

Weblinks

Gemeinde Kobarid offizielle Website Kobarid-Museum (slowenisch, englisch, deutsch, italienisch, ungarisch) Gemeinde Kobarid auf geopedia.world

Einzelnachweise

Kategorie:Gemeinde in Slowenien Kategorie:Ort am Isonzo Kategorie:Julische Alpen Kategorie:Bauwerk von Hans Pascher Kategorie:Primorska Kategorie:Massengrab in Slowenien