mini|Katholische Kirche St. Martin St. Martin ist die römisch-katholische Pfarrkirche der Pfarrei Heiliger Christophorus und Mittelpunkt der pfälzischen Kirchengemeinde St. Martin in Waldsee in Rheinland-Pfalz. Das Gebäude steht am Rande des Hochgestades über der Rheinniederung.

Die Kirche in der Kirchstraße 16 wurde 1842/43 nach Plänen des Architekten August von Voit als neuromanischer Rotsandsteinquader-Saalbau errichtet und steht unter Denkmalschutz.Herbert Dellwing, Rolf Mertzenich (Bearbeiter): Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Band 7: Kreis Ludwigshafen. Werner, Worms 1989. ISBN 3-491-31038-5; Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Rhein-Pfalz-Kreis (PDF; 6,5 MB). Koblenz 2010.

Umgebung Vor dem Gebäude steht in einer kleinen Grünanlage eine Statue des Patrons der Kirche, des heiligen Martins von Tour, der mit seinem Attribut, einer Gans, dargestellt ist. Dort erinnert eine Tafel an die Priester der Pfarrei. Die Bronzestatue des Heiligen wurde von Franz Müller-Steinfurth geschaffen.

Südlich der Statue ist das Elisabethenhaus der katholischen Frauen situiert, dessen Front mit einer Statue der Heiligen Elisabeth geschmückt ist.

Südlich der Kirche befinden sich Pfarrhof und Pfarrzentrum.

Im Osten unterhalb der Kirche, schon in der Rheinniederung, befindet sich der zur Kirchengemeinde gehörende Kindergarten St. Martin.

Auf dem Rasen hinter der Ostseite der Kirche wurde eine kleine Lourdes-Grotte errichtet.

Orgel mini|Späth-Orgel mini|Spielanlage

Die Orgel wurde 1962 von Gebr. Späth Orgelbau mit mechanischer Spiel- und elektrischer Registertraktur gebaut. Der Neubau wurde von Ludwig Doerr beraten. Die Schleifladen und große Teile der Pfeifen wurden von der 1867 von Gustav Schlimbach gebauten Vorgängerorgel übernommen. Im Jahr 1995 wurde von Werner Waldinger eine Restaurierung vorgenommen. Das heutige Instrument verfügt über 35 klingende Register auf drei Manualen und Pedal. Die Windladen der Manuale sind als Schleifladen und die des Pedals als Kegelladen ausgeführt. Die Disposition lautet:

I. Hauptwerk C–g3 1. Principal 8′ 2. Holzgedackt 8′ 3. Oktave 4′ 4. Rohrflöte 4′ 5. Nasat ′ 6. Oktave 2′ 7. Mixtur IV-VI 8. Trompete 8′ II. Rückpositiv C–g3 9. Quintadena 8′ 10. Nachthorn 4′ 11. Principal 2′ 12. Sifflöte ′ 13. Schwiegel 1′ 14. Terzian II 15. Cimbel III 16. Krummhorn 8′ Tremulant III. Schwellwerk C–g3 17. Pommer 16′ 18. Koppelflöte 8′ 19. Salicional 8′ 20. Principal 4′ 21. Kleingedeckt 4′ 22. Waldflöte 2′ 23. Sesquialter II 24. Scharfmixtur IV-VI 25. Französische Trompete 8′ 26. Clairon 4′ Tremulant Pedal C–f1 27. Principalbass 16′ 28. Subbass 16′ Pommer (Transmission) 16′ 29. Oktavbass 8′ 30. Gedecktbass 8′ 31. Gedacktflöte 4′ 32. Principalmixtur IV 33. Posaune 16′ 34. Trompete 8′ 35. Singend Cornett 2′

Koppeln: III/II, III/I, II/I, I/P, II/P, III/P Spielhilfen: 4x8 Setzerkombinationen

Siehe auch Liste der Kulturdenkmäler in Waldsee (Pfalz)

Weblinks

Offizielle Internetpräsenz der Pfarrei

Einzelnachweise

Kategorie:Erbaut in den 1840er Jahren Waldsee Waldsee Waldsee Waldsee Kategorie:Kulturdenkmal in Waldsee (Pfalz) Waldsee Waldsee