Johannes Hennings (* 9. August 1900 in Finsterwalde; † 23. März 1973 in Schömberg) war ein deutscher Politiker (GB/BHE).
Leben und Beruf Hennings, der aus dem brandenburgischen Finsterwalde stammte, kam nach dem Zweiten Weltkrieg ins Badische. Dort machte er sich mit der Herstellung von Teigwaren selbständig. Später war er angestellt tätig.
Politik Hennings beantragte am 27. Mai 1937 die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.235.670).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/14891731Helmut Gewalt: Ehemalige Mitglieder der NSDAP als nachmalige Baden-Württembergische Landtagsabgeordnete online In der Nachkriegszeit engagierte er sich in Vertriebenenorganisationen. Bereits bei der ersten Bundestagswahl 1949 trat er im Landkreis Bruchsal als Kandidat der nicht als Partei zugelassenen Notgemeinschaft Württemberg-Baden an. Infolge der Aufhebung der Lizenzierungspflicht für Parteien beteiligte er sich an der Gründung des BHE, für den er bei der Landtagswahl in Württemberg-Baden 1950 auf der Gemeinschaftsliste DG/BHE mit der Deutschen Gemeinschaft in den Landtag gewählt wurde. Mit Schaffung des neuen Landes Baden-Württemberg schied er bereits 1952 wieder aus dem Parlament aus.
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