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Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 16. April 2020 wieder und enthält 34 Baudenkmäler.
In dieser Kartenansicht sind Baudenkmäler ohne Koordinaten mit einem roten bzw. orangen Marker dargestellt und können in der Karte gesetzt werden. Baudenkmäler ohne Bild sind mit einem blauen bzw. roten Marker gekennzeichnet, Baudenkmäler mit Bild mit einem grünen bzw. orangen Marker. Ensembles Ensemble Altstadt Stadtprozelten mini|100px|Luftbild von Stadtprozelten mit der Henneburg Das Ensemble umfasst die Altstadt von Stadtprozelten mit der Henneburg. Die kleine Stadt, 1292 zuerst als solche genannt, entstand unter dem Schutz der Henneburg auf schmalem Uferstreifen am Main. Die ausgedehnte mittelalterliche Höhenburg, seit dem 17. Jahrhundert Ruine, ist durch die über den Steilhang talwärts führenden Schenkelmauern mit der Stadt verbunden, die ihrerseits zum Main hin durch eine Mauer geschützt war. Schlossberg und Stadt bildeten somit eine befestigte Einheit, die noch anschaulich ist und sich mit der Ausdehnung des Ensembles deckt. – Die städtische Siedlung entwickelte sich fast ausschließlich entlang der Haupt- und Durchgangsstraße zwischen den ehemaligen Toren. Sie stand mit der Burg seit 1317 unter der Herrschaft des Deutschen Ordens, seit 1484 unter der des Erzstifts Mainz. – Über schmalen Grundstücken erheben sich in der Hauptstraße in geschlossener Bauweise die Wohnhäuser der ehemaligen Handwerker, Mainschiffer und Weinbauern, meist zweigeschossige Fachwerkgiebelhäuser des 16. bis frühen 19. Jahrhunderts, am nordöstlichen Ende vorwiegend dreigeschossige Traufseitbauten des früheren 19. Jahrhunderts. Das Rathaus, ein Renaissancebau, der in die nordwestliche Straßenflucht eingefügt ist, zeichnet sich durch Ecktürme besonders aus; in der Nähe, am Platz der jetzigen Sparkasse, befand sich das ehemalige Amtsgericht und bis zum Abbruch 1803 auch die alte Pfarrkirche. Schon im 18. Jahrhundert verlagerte sich das kirchliche Zentrum aus der Mitte der Stadt an das südwestliche Ende der Hauptstraße zum Spitalkomplex, einer Stiftung von 1319; die spätgotische Spitalkirche wurde Pfarrkirche. – Zum Ensemble gehört auch die Berggasse, ein locker und unregelmäßig mit Kleinhäusern und von der Hauptstraße heraufragenden Hinterhäusern bebauter Steig am Schlossberghang. Umgrenzung: Hauptstraße 4, 12, Westliche Schenkelmauer der Burganlage am Schloßberg, Ruine Henneburg (gesamte Anlage), Nördliche Schenkelmauer, Hauptstraße 86, 89, Mittlerer Weg. Aktennummer: E-6-76-158-1.
Stadtmauer Erhalten sind Reste von unverputztem Sandsteinmauerwerk mit Gerüstlöchern und spitzbogigen Toröffnungen entlang der südlichen und nördlichen Schenkelmauern zwischen Burg und Hauptstraße, gerundete Nordostecke beim ehemaligen Obertor und einzelne Teilstücke entlang der ehemaligen mainseitigen Mauer zumeist in Häusern oder Gartenstützmauern verbaut, ein Teilstück mit Konsolsteinmauerung für den Wehrgang und vermutlich ein Bogenansatz vom ehemaligen Mitteltor erhalten, spätmittelalterlich. Aktennummer: D-6-76-158-1.
Baudenkmäler nach Gemeindeteilen Stadtprozelten
Neuenbuch
Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Stadtprozelten
Anmerkungen
Literatur
Weblinks
Stadtprozelten !