Die Liste der Lieder und Chansons von Claire Waldoff enthält in chronologischer Reihenfolge Lieder und Chansons, die von Claire Waldoff in ihren jeweiligen Jahresprogrammen erstmals vorgetragen wurden. In den Klammern sind, soweit bekannt, Komponisten (M.) und Texter (T.) der Lieder und Chansons angegeben.
1909 Er ist nach mir verrückt (M.: Max Kluck, T.: Ludwig Mendelssohn?)Siehe Walter Rösler: Das Chanson im deutschen Kabarett, 1901-1933, Henschel-Verlag 1980 hat Claire Waldoff das Lied im Linden-Cabaret gesungen, in dem sie in der Spielzeit 1909/1910 engagiert war. Laut Rösler stammt auch der Text des Liedes von Max Kluck – dem widerspricht der Aufdruck einer Schellackplatte siehe www.discogs.com. Siehe Seite 392 in: Adolf Moritz Hofmeister (Hrsg.): Hofmeisters Handbuch der Musikliteratur Band 14, Ausgabe 1., Hofmeister Verlag, Leipzig 1909, soll Er ist nach mir verrückt zuvor unter dem Titel Liebeslied einer Berliner Köchin bekannt gewesen sein. Das Varieté Das Schmackeduzchen (M.: Walter Kollo, T.: Hermann Frey)
1910 Det Scheenste sind die Beenekins (M: Walter Kollo, T.: C. Waldoff) Kuno der Weiberfeind (Rudolf Nelson) Morgens willste nicht und abends kannste nicht (E. Hartmann) Mir hab’n se de Gurke vom Schnitzel weggemopst
1911 ’ne dufte Stadt ist mein Berlin (M.: Walter Kollo, T.: Hardt) Wenn der Bräutigam mit der Braut so mang die Wälder geht (M.: Walter Kollo, T.: Hardt) Nach meine Beene is ja janz Berlin verrückt (M.: Walter Kollo, T.: Hardt) Was liegt bei Lehmann unterm Apfelbaum (M.: Walter Kollo, T.: A.O. Alberts) Knoll der Trommler (Soldatenlied) Der kleine Kadett (Soldatenlied) Und wieder stand ich Wache (Soldatenlied) Knoll, jawoll (Soldatenlied)
1912 Soldatenmarschlied (= Wenn die Soldaten durch die Stadt marschieren, J.F. Rollers) Er stand beim Train (= Die Tante aus Hamburg) (Heinrich Lautensack) Gustav mit’m Simili (M.: O.B. Roeser, T.: Harry Senger) Das noble Berlin (M.: Georg Mewes, T.: Harry Senger) Na, dann laß es dir mal jut bekommen (M.: Walter Kollo, T.: Hartmann)
1913 Mir ist so trübe (Soldatenlied) Klärchen aus dem Gartenhaus (Harry Senger) For mir (Köchinnenlied) (Harry Senger) Ich gehe meinen Schlendrian (Studentenlied) So denkt im Frühling die Berlinerin (Hermann Schultze-Buch) Was meinste Mensch, wie man sich täuschen kann (M.: Gutkind, T.: Willy Hagen) Es ist nicht gerade angenehm (Jobst Haslinde) Kusslehre (Jobst Haslinde) Herr Meyer, Herr Meyer, wo bleibt denn bloß mein Reiher (aus der Operette „So bummeln wir“) (Jean Gilbert) Die Berliner Pflanze (M.: Otto Erich Lindner, T.: Alexander Tyrkowski) Berlin, so siehste aus (Niklas-Kempner) Hermann heeßt er (Ludwig Mendelssohn) Zippel-Polka (Hermann Schultze-Buch) Moritat (Ludwig Mendelssohn) Argentinisch (M.: Ehrlich, T.: Alexander Tyrkowski) Fern der Heimat (Soldatenlied) Das Produkt unserer Zeit (vor 1914) Des Treulosen Entschuldigung (vor 1914)
1914 Kann ich dafür? (Jobst Haslinde) Burlala (Studentenlied) Der Soldate (Marsch-Duett aus der Operette „Immer feste druff“, mit Karl Gessner) (Walter Kollo) Auf der Banke, an der Panke (aus der Operette „Immer feste druff“, mit Karl Gessner) (Walter Kollo) Soldaten-Romanze (um 1914)
1915 Waldmar-Mieze-Duett (aus der Operette „Woran wir denken“, mit Guido Thielscher) (M.: Jean Gilbert, T.: Walter Turzinsky) Mein Justav (aus der Operette „Woran wir denken“) (M.: Jean Gilbert, T.: Walter Turzinsky) Da kann kein Kaiser und kein König was machen (Musik nach dem Motiv eines alten Soldatenliedes, T.: Claire Waldoff) Es steht ein Storch auf einem Bein
1916 Wozu hat der Soldat eine Braut? (Bromme) Maxe von der schweren Artillerie! (Leander) Kriegslied eines Tertianers (Ludwig Mendelssohn) Dann hat Reserve Ruh (Konrad Scherber) Schlesisches Soldatenlied (Willy Prager) Jetzt ist’s zu Ende mit der Schiesserei (Hartmann)
1917/18 Die Laubenkolonie (Ludwig Mendelssohn) Frau Kulickes Ermahnungen an ihre Tochter Hulda (Ernst Petermann) Was nützt denn den Mädchen die Liebe (aus der Operette „Drei alte Schachteln“) (M.: Walter Kollo, T.: Rideamus) Soldatenlied (aus der Operette „Drei alte Schachteln“) (M.: Walter Kollo, T.: Rideamus) Na, nun geht es schon wieder so’n bisschen (aus der Operette „Drei alte Schachteln“) (M.: Walter Kollo, T.: Rideamus) Jott, was sind die Männer dumm (aus der Operette „Drei alte Schachteln“) (M.: Walter Kollo, T.: Rideamus) Wenn ick mir so in dem Trimoh bekieke (aus der Operette „Drei alte Schachteln“) (M.: Walter Kollo, T.: Rideamus) In Tegel gibt’s lockere Vögel (M.: Franz Schmidt-Hagen, T.: Hermann Frey) Alleene, janz alleene (Ludwig Mendelssohn) Das Lied von meinem Kleenen (Ludwig Mendelssohn) Die Unschuld vom Lande (M.: Kapeller, T.: Paul Lindau) Warum soll er nicht mit ihr? (aus der Revue „An Alle“) (Walter Mendelssohn) Immer ran an’ Speck (Walter Mendelssohn)
1920 Die Tugend ist ’ne sonderbare Tugend (aus der Operette „Wenn Liebe erwacht“) (Eduard Künneke) Grad’ so wie du (aus der Operette „Wenn Liebe erwacht“) (Eduard Künneke, mit Carl Geppert) Zur Frühlingszeit, zur schönen Frühlingszeit (aus der Operette „Wenn Liebe erwacht“) (Eduard Künneke, mit Carl Geppert) Wer wird denn weinen, wenn man auseinandergeht (aus der Operette „Die Scheidungsreise“) (M.: Hugo Hirsch T.: Arthur Rebner) Piefke in Paris (Ralph Benatzky) Gotthold Bemmchens Abenteuer (M.: Robert Stolz, T.: Kurt Robitschek) Das Lied vom Avec (Hugo Leonhard) Ach, wie ich die Lena liebe (Schusterjungenlied) (von Carl Geppert, aus der Operette „Immer die verflixte Liebe“ von Anton Profes, T.: Hans Jansen-Jakobs) Schiebermaxe (M.: Walter Kollo, T.: Hermann Frey) Krause ist ein lieber Junge (Ralph Benatzky) Berliner Bummellied Marutschka
1921/22 Ich brauch ’nen Mann (= Europacouplet) (aus der Operette „Die Ehe im Kreise“) (Eduard Künneke) Hei, Shimmy, so klingt es (aus der Operette „Die Ehe im Kreise“) (Eduard Künneke, mit Kurt Lilien) Mädel, wenn die bösen Buben locken (Alfredy) Mitten in der Nacht (Erich Franz Glaser, Harry Hauptmann) Ohne Licht (M.: Ehrlich, T.: Pflanzer) Abends vor der Türe (im Berliner Volkston) (Ludwig Mendelssohn) Zieh’ doch dein Dirndl an (aus „Bitte zahlen“) (M.: Rudolf Nelson, T.: Tucholsky) Fang’ nie was mit Verwandtschaft an (aus „Bitte zahlen“) (M.: Rudolf Nelson, T.: Tucholsky) Wir woll’n den Gram in Sekt ertränken (aus der Operette „Die Ehe im Kreise“) (Eduard Künneke, mit Lori Leux und Ilse Marwenga) Aber ärgern über Männer, nee, das tu’ ich nicht (Wilhelm Aletter)
1922 Das Gänschen (Bruno Granichstaedten) Wenn du schlau bist (Wilhelm Aletter) Ick war uff alles jefasst (Ludwig Mendelssohn) Eh du mon Dieu, mon Dieu (Frank Wedekind) Das rote Kleid (M.: Rudolf Nelson, T.: Fritz Grünbaum) Berliner Tempo (Friedrich Hollaender) Ich bin ja nicht schön, aber frech (M.: Rudolf Nelson, T.: Fritz Prager) Brigitte B. (Wedekind) So ein Kamel (M.: Paul Pallos, T.: Fritz Grünbaum) Hier wird nicht jedrängelt (Fritz Loewe) Püppchen Liese (M.: Elit Worsing, T.: Arthur Rebner) Der alte Faun (M.: Victor Hollaender, T. Eddy Beuth) Es hat ja doch jeder seine eig’ne Note (Loewe)
1923 Und willst du nicht die meine sein – na schön – dann nicht (Robert Stolz) Komm mein Schatz, wir trinken ein Likörchen (Preil) Weine nicht, mein Liebling, weine nicht (Arthur Rebner, Richard Rillo) Jonny (Friedrich Hollaender) Mensch, komm mal rüber (Harry Waldau) Warum kieckste mir denn immer uff die Beene (Harry Waldau) Hätt’ Franz doch bloß kein Freund man nich (Monolog einer Köchin) (Ludwig Mendelssohn) ’s ist janz ejal (Maurice Yvain) Maskenball im Ziegenstall (Kollo) Groschenlied (Friedrich Hollaender) Bauer und Soubrette (Albert Szirmai) Aber mein muss er sein, janz allein (Meyer-Helmund) Ja, die Liebe hat ihre Launen (Rudolf Nelson) Dornröschen aus’m Wedding (M.: Friedrich Hollaender, T.: Hermann Vallentin)
1924 Die alte Kuchenfrau (Kurt Baumeister) In Berlin auf dem Kurfürstendamm (Prager) Oh Marianka! Komm auf die Banka (Ernö Geiger, Arthur Rebner) Tutankhamen-Shimmy (Jaro Benes) Das Dirndlkleid (Prager) Ausgerechnet Bananen! (Frank Silver und Irving Cohn, deutscher Text von Fritz Löhner-Beda) Wenn du nicht kannst, lass mich mal (Theo Körner, Fritz Grünbaum) Die Mädels von Java (Henry Richards, Fritz Grünbaum) Ich sag’ nicht ja, ich sag’ nicht nein (aus der Operette „Senora“) (Hugo Hirsch) Lied der Pompadour (aus der Operette „Madame Pompadour“) (M.: Leo Fall, T.: Rudolf Schanzer und Ernst Welisch) Jedes Mädel kriegt mal Einen (aus der Revue „Die Welt ohne Schleier“) (Paul Hühn) Die Tausend-Kronen-Note (Harry Waldau) Wenn ich dich seh, dann muss ich weinen (Werau) Halt’ dich fest, dass du die Balance nicht verlierst (aus der Operette „Mädi“) (Robert Stolz) Das kann nur ein Schwips sein (aus „Treffen Dorado“) (Rudolf Nelson) Mein Maxe (Walter Mendelssohn) Witwe Meyer (Walter Mendelssohn) Herrgott, schütz mir vor die Liebe (M.: Erich Ziegler, T.: Hans Pflanzer) Fräulein, woll’n Sie nicht (Willy Prager)
1925 Schatz, ach Schatz (aus der Revue „An alle“) (Max Bertuch) Wenn die kleinen Mädchen nah an Sechzehn (M.: Theo A. Körner, T.: Willy Prager) Wenn’s duster is im Friedrichshain (Walter Mendelssohn) Der olle Leierkastenmann (Walter Mendelssohn) Der Jungfrauen-Verein von Ixenthal (Walter Mendelssohn) Mein kleines Wonnepröppchen (Walter Mendelssohn) Mensch, lach’ doch! (Walter Mendelssohn) Wenn Evelyne nur die Achsel zuckt (Otto Stransky) Erst hat er zu ihr „Sie“ gesagt (Willy Prager) Wenn zwei verliebt sind, soll man sie nicht stören (M.: Julian Fuhs, T.: Willy Prager)
1926 Er jeht mit se (Walter Mendelssohn) Man kann auch treu sein (Arthur Rebner) Was nützt mir der schönste Grunewaldsee (M.: Fritz Loewe, T.: Robert Gilbert) Wenn wir Mädchen jung sind, gehen die Männer ran! (Marcel Boissier) Raus mit den Männern aus dem Reichstag (aus der Revue „Von Mund zu Mund“) (Friedrich Hollaender) An der Panke – an der Wuhle – an der Spree (M.: Hans Mey, T.: Hans Brennert) Im Nußbaum links vom Molkenmarkt (M.: Hans May, T.: Hans Brennert) Juni, Juli und August, schwindet jede Liebeslust (Willy Prager) Dösköppe haben heut’ keinen Platz, lieber Schatz (Walter Mendelssohn) Erna geht mit Max’n bisken segeln (Ernst Kaufmann) Een Dröpken aus de Panke (aus der Revue „Von Mund zu Mund“) (M.: Hans May, T.: Hans Brennert) Ich bin nicht für die Treue gemacht (aus der Revue „Von Mund zu Mund“) (M.: Irving Caesar, T.: Robert Gilbert) Berliner sein genügt (aus der Charell-Revue „Von Mund zu Mund“) (Hans Brennert, Hans May) Max, nimm dir doch den Schnurrbart ab (Richard Hirsch) Komm mit mir, Karoline (Willy Prager) Sag’ mir wann (Willi Weill) Nur ein kleiner Schwips (= Just a little drink) (M.: Byron-Gray, T.: Otto Stransky und Fritz Rotter)
1927 Wie wohl ist mir am Wochenend (M.: A.M. Werau, T.: Hans Pflanzer) O wie praktisch (Friedrich Hollaender) Ich seh in deine Stimme du bist ne.
1928 Mich hat ein fremder Mann geküsst in der Nacht (M.: Marbot, T.: Elow) Was braucht der Berliner um glücklich zu sein? (M.: Fritz Paul, T.: Werner Hassenstein) Autolied (= Hanomag) (M.: Sigismund Witt, T.: Heide Sachs) Ich rolle Punkt (M.: Sigismund Witt, T.: Heide Sachs) Die Kartenlegerin (M.: Paul Strasser, T.: Heide Sachs) Die Käseelse (M.: Hans May, T.: Hans Brennert) Muckepicke (M.: Otto Stransky, T.: Heide Sachs) Guido vom Lido (M.: Sigismund Witt, T.: Willy Hagen) Haben wir det nötig? (M.: Wismar Rosendahl, T.: Erich Kersten) Emilie vom Kurfürstendamm (M.: Otto Stransky, T.: Jul. Arendt) Hannelore (M.: Horst Platen, T.: Willy Hagen) Das Lied von der Kreatur (M.: J. Rosenberg, T.: Curt Peiser) Einmal lebt man nur (M.: Wismar Rosendahl, T.: Hermann Frey) In Weißensee träumt eine alte Pappel (M.: Wismar Rosendahl, T.: Hermann Frey) Junkel-Funkel (M.: Wismar Rosendahl, T.: Hermann Frey) Brief an die Mutter (= Hat er gesagt, hab ich gesagt) (M.: Ludwig Schüller, T.: Erich Kersten)