alternativtext=Bild zeigt Marieli Fröhlich|mini|Marieli Fröhlich (2020)

Marieli Fröhlich (* 26. August 1959 in Wien) ist eine österreichische Filmemacherin, Künstlerin und Drehbuchautorin.

Leben Marieli Fröhlich wurde in Wien in eine Künstlerfamilie geboren, ihr Vater ist der Filmemacher Peter Kubelka, ihre Mutter die Malerin Gertie Fröhlich. Parallel zu ihren leiblichen Eltern wuchs sie in einer Pflegefamilie in Wien auf und besuchte das Lycée Français de Vienne.

Von 1976 bis 1982 spielte sie in österreichischen und internationalen Filmen als Darstellerin unter der Regie von Claude Chabrol, Peter Patzak, John Cook, Elisabeth Cannon und André Heller.

Im Jahr 1981 lebte sie in New York, arbeitete dort unter anderem mit Jonas Mekas für das Anthology Film Archives, spielte in verschiedenen Independent-Filmen mit und studierte am Lee Strasberg Theatre and Film Institute.

1982 kehrte sie nach Wien zurück, um dort als Art Director und Stylistin für internationale Modemagazine und Fotografen wie Rudi Molacek, Elfie Semotan, Gerhard Heller und Günther Parth zu arbeiten. In dieser Zeit entwarf sie auch das Bühnenoutfit für Falco und Band für deren Welttournee.

1992 gewann sie mit ihrer ersten Regiearbeit für die Kampagne Gloria, Agentur Wirz Zürich, den Young Talents Award bei den Cannes Lions International Festival for Creativity, Silber beim ADC Art (Directors Club Schweiz) und wurde in Lürzer’s Archiv aufgenommen.http://www.luerzersarchive.com/en/magazine/commercial-detail/24158.html Seitdem hat sie für internationale und nationale Kunden bei über 200 Werbefilmen, Musikvideos und TV Trailern die Regie geführt.

Seit 2005 lebt und arbeitet sie in Paris und Wien und produziert Kurz- und Experimentalfilme, Drehbücher und künstlerische Arbeiten.

2023 heiratete sie den Kurator und Musikproducer Steven Pollock.

Sie hat zwei Söhne von dem verstorbenen Künstler Hans Rose.

2023 wurde der Dokumentarfilm über ihre Mutter, die verstorbene Künstlerin Gertie Fröhlich mit dem Titel; „Was ist denn los? Kunst im Leben von Gertie Fröhlich“ fertiggestellt. Der Film wurde während der Ausstellung „Gertie Fröhlich, Schattenpionierin“ im Museum für angewandte Kunst in Wien gezeigt, an welcher Marieli Fröhlich als Co curator und creative consultant fungierte. Er wurde 2024 bei New Jersey Int. Film Festival ausgezeichnet, 2025 wurde der Film bei Berlin Woman Cinema Festival, Fest5 Int. Film Festival Kolkata und Montreal Woman Film festival nominiert und ausgezeichnet. 2025 zeigte ihn Anthology Film Archives New York zusammen mit STOP.

Ausstellungen 2020: Pollock Fine Art, No More Poetry, LondonPollock Fine Art, NO MORE POETRY, London 2020: Evelyn Drewes Galerie, FSK ab 18 Fotografie an der Grenze zwischen Erotik und Pornografie, HamburgEvelyn Drewes Galerie, FSK ab 18 Fotografie an der Grenze zwischen Erotik und Pornografie, Hamburg 2021: Ruttkowski;68, The Dream of the Fisherman’s Wife, kuratiert von Steven Pollock, ParisRuttkowski;68, The Dream of the Fisherman’s Wife, curated by Steven Pollock, Paris 2022: Pop-up Gallery Berlin, Rosa sehen statt untergehen, kuratiert von Mari Otberg, Berlin 2025: Eggsibischen Lukas Feichtner Galerie, kuratiert von Mari Otberg, Wien 2026: My world on Fire Kunsthaus Muerz, kuratiert von Mari Otberg

Auszeichnungen Das fortlaufende Filmprojekt Stop lief 2019 unter anderem beim Cannes Short Film Festival, This Human World Film Festival Vienna, New Jersey International Film Festival, WorldFest-Houston International Film Festival, wurde 16 mal nominiert und siebenmal in der Kategorie bester Experimentalfilm ausgezeichnet.

What is Happening? Art in the life of Gertie Fröhlich wurde 2024 bei New Jersey Int. Film Festival ausgezeichnet, 2025 wurde der Film bei Berlin Woman Cinema Festival, Fest5 Int. Film Festival Kolkata und Montreal Woman Film festival nominiert und ausgezeichnet. 2025 zeigte ihn Anthology Film Archives New York zusammen mit STOP.

Ihre Werbefilme und Musikvideos liefen bei den Cannes Lions International Advertising Festival, Cresta International Advertising Awards, New York Festivals, Moebius Awards, Hollywood Film Festival und Clio Award.

Sie gewann diverse goldene, silberne und platinum EFFIEs, die silberne Venus beim Creativ Club Austria, Bronze und Silber beim Art Directors Club Switzerland, einen National Award bei Cannes Lions sowie einen Mobius Award.

Marieli Fröhlich ist im Lürzer’s Archiv vertreten, war Vizepräsidentin und ist Ehrenmitglied des Creativ Club Austria und hat in Österreich, Frankreich und der Schweiz Vorlesungen gehalten.

Filmografie 1992–2019: mehr als 200 Werbefilme, Musikvideos und TV-Trailer 2012: Anders Eliasson (Dokumentation) 2010–2025: Stop (Experimentalfilm) 2020: Poetry No More (Film Poem) 2023: „Was ist denn los? Kunst im Leben von Gertie Fröhlich“ (Dokumentation) 2024: Cold Song (Trailer) 2026: They burn witches don't they? (Experimentalfilm)

Darstellerin 1976: Langsamer Sommer (Regie John Cook) 1980: Fantomas (Regie Claude Chabrol) 1980: L’Union Libre (Regie Elisabeth Cannon) 1981: Kottan ermittelt (Regie Peter Patzak) 1982: Phönix an der Ecke (Regie Peter Patzak)

Drehbücher 2019: M wie Mädchen 2021: Gestern Heute Übermorgen 2022: Have You Seen Gertie 2024–2026: Cold Song

Literatur Angela Heide: Kalt erwischt, Interview mit Marieli Fröhlich, in: Wina – Das jüdische Stadtmagazin Lara Pan STOP: A Science Fiction of Nothing: Marieli Fröhlich at Anthology Film Archives, in: https://whitehotmagazine.com/articles/hlich-at-anthology-film-archives/6942

Weblinks

https://www.littlesphinxfilms.com/

Marieli Fröhlich bei cremefraichefilms.com http://www.artnet.de/künstler/marieli-fröhlich/biografie https://whitehotmagazine.com/articles/hlich-at-anthology-film-archives/6942 https://as.nyu.edu/research-centers/deutscheshaus/cultural-program/events/spring-2025/two-new-works-by-marieli-froehlich-at-anthology-film-archives.html

Einzelnachweise

Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Künstler (Österreich) Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1959 Kategorie:Frau