Harderode ist ein Ortsteil des Fleckens Coppenbrügge im niedersächsischen Landkreis Hameln-Pyrmont.
Lage mini|Harderode im Hintergrund der Ith Der Ort liegt im Ilsetal am Südwesthang des Ith zwischen Bisperode und Halle (Weserbergland). Durch den Ort führt die Landesstraße 588. Das 2715 ha große Naturschutzgebiet Ith liegt einen Kilometer entfernt östlich.
Geschichte Harderode wurde 990/91 erstmals als Hiris Witherothe erwähnt. 1330 wurde es als Herderode bezeichnet, 1385 als Hersederode und 1510 als Harderode. 1940 bis 1958 wurde eine Wirtschaftliche Frauenschule dort betrieben, die später zur Landfrauenschule Trillke-Gut in Hildesheim zurückkehrte.
Eingemeindungen Ursprünglich zum Landkreis Holzminden gehörig, kam Harderode am 1. Januar 1973 zum Flecken Coppenbrügge im Landkreis Hameln-Pyrmont.
Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner Quelle 1539 27 ¹ 1663 186 1774 272 1827 386 1885 390 1910 433 1914 462 1925 386 Jahr Einwohner Quelle 1933 354 1939 347 1947 785 1950 692 1961 448 1970 438 1990 402 2006 380 2022 319 ¹ nur Männer angegeben
Politik Ortsrat und Ortsbürgermeister
Der Ortsrat der Ortschaft Bisperode vertritt auf kommunaler Ebene die Coppenbrügger Ortsteile Behrensen, Bessingen, Bisperode, Diedersen und Harderode.
Wappen
Kultur und Sehenswürdigkeiten Bauwerke Dorfkirche
Persönlichkeiten Söhne und Töchter des Ortes August Christian Bartels (1749–1826), lutherischer Theologe und hoher Kirchenbeamter in Braunschweig Friedrich Greve (1892–1956), Politiker (SPD)
Weblinks
Website von Harderode
Belege
Kategorie:Ort im Landkreis Hameln-Pyrmont Kategorie:Geographie (Coppenbrügge) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Hameln-Pyrmont) Kategorie:Ersterwähnung 991 Kategorie:Gemeindeauflösung 1973