Urbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Unstruttal im Unstrut-Hainich-Kreis in Thüringen. Für den Ortsteil gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.
Geographische Lage Urbach befindet sich südöstlich von Menteroda und westlich von Ebeleben an der Landesstraße 2047 und am gleichnamigen Bach. Die Gemarkung liegt bei .
Geschichte Am 18. Mai 876 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt.Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 296. Die Gemeinde geht von dem Jahr 874 aus. Das Dorf wurde in der späteren Geschichte öfters erwähnt. 1792 wurde es durch ein Feuer zerstört. Die Kirche St. Johannis erbauten die Bürger von 1829 bis 1841. Später erfolgten Aktivitäten zur Verbesserung der Lebensverhältnisse im Ort. Bis 1918 gehörte Urbach zur Unterherrschaft des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen.
Wirtschaft und Infrastruktur Wasser und Abwasser Die Trinkwasserversorgung übernimmt für den Ortsteil Urbach der Trink- und Abwasserzweckverband „Notter“ (TAZV „Notter“). Die Abwasserentsorgung wurde für Urbach auf den TAZV „Notter“ übertragen.
Personen Josef Blösche (1912–1969), ehemaliger SS-Rottenführer, lebte von 1947 bis zu seiner Verhaftung 1967 in Urbach
Weblinks
Urbach auf der Website der Gemeinde Unstruttal
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Unstrut-Hainich-Kreis Kategorie:Unstruttal Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Unstrut-Hainich-Kreis) Kategorie:Ersterwähnung 876 Kategorie:Gemeindeauflösung 1996