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Ensembles Ensemble Altstadt Bischofsheim in der Rhön mit Schlossbezirk mini|150px|Bischofsheim von Süden Der ehemalige Verwaltungssitz des Würzburger Bistums wurde 1270 zum ersten Mal genannt. Der hochstiftische Schlossbezirk ist zusammen mit der Pfarrkirche dem Stadtkörper in nördlicher Randlage eingegliedert. Die Stadt selbst erweist sich durch die Regelmäßigkeit ihrer Grundrissstruktur als eine Anlage des 13. Jahrhunderts. Innerhalb einer annähernd kreisrunden Umrisslinie ist in leicht gebrochenem Verlauf die Hauptachse als Ost-West-Durchmesser gezogen. Sie erweitert sich in der Mitte zum langgezogenen, rechteckigen Marktplatz, auf dem ursprünglich das Rathaus frei stand. Die Ausrichtung des Marktplatzes ist für die Nebengassen bestimmend, die durchweg dazu parallel verlaufen. Im südlichen Bereich nimmt der Lauf des Stadtbachs die Stelle einer Parallelgasse ein. Er betrieb ursprünglich Mühlen, die dem Tuchmacherhandwerk dienten. Die Stadt besitzt den Charakter einer Ackerbürger- und Handwerkersiedlung. Drei große Brände in der Mitte des 19. Jahrhunderts haben die alte Bausubstanz dezimiert, sodass sich der Ort nicht mehr mittelalterlich, sondern spätbiedermeierlich darbietet. Die Bebauung besteht teils aus der geschlossenen Reihung zweigeschossiger Traufseithäuser mit schmalen Fronten und erhöhten, über kleine Freitreppen zu erreichenden Erdgeschossen, teils im Nebeneinander giebelseitig gestellter Halbwalmdachbauten mit breit gezogenen Fassaden, die häufig als Doppelhäuser konzipiert sind. Neben der Steinbauweise kommt häufig verschindeltes Fachwerk vor. Umgrenzung: Stadtmauer, bzw. deren ehem. Verlauf. Aktennummer: E-6-73-117-1.
Stadtbefestigung Die Stadtmauer wurde im 13./14. Jahrhundert als übermannshohe Bruchsteinmauer erstellt und ist in ihrem Verlauf noch gut erkennbar. Auf der West- und Ostseite wurde sie weitgehend eingelegt. Ansonsten ist sie mit Unterbrechungen auf folgenden Grundstücken in unterschiedlicher Höhe erhalten: Am Mühlbach 5; Fastnachtsgasse 8, 10; Färberzwinger 11, 13, 17; Gerberzwinger 12 (mit Inschrifttafel bez.1607), 14, 24, 26, 28, 34, 36; Hofstraße 20, 22, 24 (mit Inschriftstein, bez. 1773); Josefstraße 9 (mit Inschriftstein bez. 1774); Kirchplatz 3; Löwenstraße 17; Ludwigstraße 27; Pfarrgasse 5, 7, 11 (mit Schlüsselscharten, 2. Hälfte 15. Jahrhundert), 13 (mit stark verwittertem Inschriftstein, bez. 1759). Aktennummer: D-6-73-117-1. Als zugehörig zu Einzeldenkmalen werden aufgeführt.
Baudenkmäler nach Gemeindeteilen
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Abgegangene Baudenkmäler
Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Bischofsheim an der Rhön
Anmerkungen
Literatur
Weblinks
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