hochkant=0.3|rahmenlos|rechts Liste der Baudenkmäler in Bad Königshofen im Grabfeld:
Ensembles: Altstadt Bad Königshofen im Grabfeld
Stadtbefestigung
geschlossene Reihen von Ackerbürgerhöfen: Elisabethastraße und Brauhausstraße • Kellereistraße und Wallstraße • Schottstraße und Zeughausstraße
Kernstadt Bad Königshofen im Grabfeld • Althausen • Aub • Eyershausen • Gabolshausen • Göckesmühle • Haumühle • Ipthausen • Merkershausen • Untereßfeld
Ehemalige Baudenkmäler
Ensembles Ensemble Altstadt Bad Königshofen im Grabfeld mini|500px|Die Altstadt von Bad Königshofen aus der Luft Königshofen ist eine hennebergische Gründungsstadt des 13./14. Jahrhunderts. Der namenprägende karolingische Königshof befand sich weiter westlich. Der Stadtgrundriss ragt durch seine geometrische Klarheit hervor. Innerhalb eines rechteckigen Umrisses sind die Baublöcke schachbrettartig verteilt. Vier untereinander parallele Straßenzüge durchlaufen den Ort der Länge nach. Die Quergassen besitzen nur verbindende Bedeutung. Das Herzstück ist der weiträumige, rechteckige Marktplatz, Mittelpunkt des Kreuzes der Durchgangsstraßen. Der in der Längsachse liegende Hauptstraßenzug (Hindenburg- und Martin-Reinhard-Straße) erfährt am Marktplatz eine Abknickung: von Westen kommend mündet er bündig mit dessen Südkante, setzt sich aber in der Flucht der nördlichen Marktplatzwand nach Osten fort. Dieser Straßenzug besitzt als einziger beidseitige Hauptbebauung. Die Parallelstraßen zeigen jeweils nur auf einer Seite Vorderhausbebauung, auf der anderen sind sie von Scheunen und Hintergebäuden begleitet. Die Grundstücke ziehen sich als schmale, tiefe Streifen von einer Straße zur anderen und besitzen eine gleich bleibende Tiefenstaffelung aus Vorderhaus, Verbindungsflügel und Rückgebäude. Die Wirtschaftsbauten und der Hof werden ausnahmslos durch die hintere Parallelstraße erschlossen. Die Stadt besitzt darin deutlichen Ackerbürgercharakter. In der nordöstlichen Ecke befand sich ursprünglich das Würzburger Amtsschloß. Der Kirchenbezirk liegt im westlichen Stadtbereich, zwischen Markt und Stadtbefestigung. Die Kirche steht auf einem rings von Häuserzeilen umschlossenen Platz und betont darin und in Verbindung mit Pfarrhaus, Schule und ehem. Spital ihre herausgehobene Bedeutung. Von der spätgotischen Pfarrkirche und einigen Bauten der Juliuszeit abgesehen ist der Ort heute in seiner Bebauung durch das 18. und das 19. Jahrhundert geprägt. Großbrände haben die ältere Bausubstanz weitgehend vernichtet. Die Martin-Reinhard-Straße zeigt auf ihrer nördlichen Seite eine geschlossene Reihe zweigeschossiger Traufseithäuser des 18. Jahrhunderts mit meist verputzten Fachwerkobergeschossen. Breiten Raum nehmen im Stadtbild Häuserzeilen der 1. Hälfte und der Mitte des 19. Jahrhunderts mit biedermeierlichem und spätbiedermeierlichem Charakter ein. Namentlich die äußeren Straßenzüge (Elisabetha-, Kellerei- und Schottstraße) sind durch einheitliche Reihen großer Ackerbürgerhöfe mit zweigeschossigen Werksteinbauten geprägt. Der Marktplatz ist von Bürgerhäusern des 18. und des 19. Jahrhunderts umgeben. Beherrschend steht auf seiner Südseite das im 18. Jahrhundert umgestaltete Rathaus der Juliuszeit. Der spätgotische Turm der Stadtpfarrkirche wirkt bestimmend in das Platzbild hinein. Als nordöstlichster Stützpunkt des Hochstifts Würzburg war Königshofen immer festungsartig ausgebaut. Die einfache Mauer mit Graben wurde seit dem endenden 16. Jahrhundert um Vorwerke erweitert. In der ersten Hälfte 18. Jahrhundert bekam der Befestigungsgürtel unter der Leitung Balthasar Neumanns eine vaubansche Ausgestaltung. An diese im 19. Jahrhundert geschleiften Anlagen erinnert der breite, die Stadt einfassende Grüngürtel. Umfassung: Jahnpromenade bis Zeughausstraße, rückwärtige südliche Grundstücksgrenzen der Zeughausstraße entlang Bachverlauf bis Bamberger Straße, rückwärtige südliche Grundstücksgrenzen der Brauhausstraße entlang Bachverlauf bis Südwesteckbastion., westliche Festungsgrenze von Südwesteckbastion bis Hindenburgstraße und Fortsetzung zwischen Hindenburgstraße 26 und 30 bis Juliuspromenade, Verlauf der Juliuspromenade bis Sparkassenstraße, entlang Sparkassenstraße bis Ecke Wallstraße, Verlauf der Wallstraße nach Westen, östliche Grundstücksgrenzen vor Kellereistraße 61, von Schnellerstraße einschließlich östliches Ravelin bis Juliuspromenade. Aktennummer: E-6-73-141-1.
Stadtbefestigung Erhalten sind Reste des im 17.–18. Jahrhundert angelegten Festungsgürtels, Aufschüttungen der ehemals vier Eckbastionen: die Futtermauer eines ehemaligen Ravelins, am östlichen Stadtausgang mit Kellern, Kasematten und Gängen () der Pfeiler des äußeren Nordtores, 2. Hälfte 18. Jahrhundert, im Bereich der alten Ziegelei () Aufschüttungen der südöstlichen Eckbastion mit Futtermauer und Gewölben () Aufschüttungen der nordöstlichen Eckbastion () Graben und Aufschüttungen der nordwestlichen Eckbastion () Graben und Aufschüttungen der südwestlichen Eckbastion ()
Aktennummer: D-6-73-141-7.
Geschlossene Reihen von Ackerbürgerhöfen In der Altstadt von Bad Königshofen im Grabfeld gibt es drei geschlossene Straßenzüge von Ackerbürgernhöfen. Elisabethastraße und Brauhausstraße Am Südwestrand der Altstadt gelegen (). Einheitliche, geschlossene Reihe von Ackerbürgerhöfen mit Einzel- und Doppelwohnhäusern zur Elisabethstraße und Wirtschaftsgebäuden zur Brauhausstraße, die Wohnbauten durch leichte Vor- und Rücksprünge variiert, zweigeschossige Traufseithäuser, Werksteinbauten mit Stichbogenfenstern, Nebengebäude mit massivem Erdgeschoss und Obergeschoss in Fachwerk, nach Brand 1845. Nr. 1–5 sind heute Teil des Elisabetha-Spitals (vgl. Rathausstraße 10). Umfassung: Rathausstraße 10, Elisabethastraße 1, 3, 5, 7, 9, 11, 13, 15, 17, 19, 21, 23, 25, 27.Aktennummer: D-6-73-141-12.
Kellereistraße und Wallstraße Am Nordwestrand der Stadt gelegen (). Einheitliche geschlossene Reihe großer Ackerbürgerhöfe, zweigeschossige traufständige Wohnbauten, meist mit Satteldach (Nr. 19 Walmdach, Nr. 21 Halbwalmdach, Nr. 31 mit Mansarddach) und Frontseite aus Sandsteinquadern (zum Teil verputzt), mit Lisenen, Gesimsbändern und einigen korbbogigen Toreinfahrten, zur Wallstraße zweigeschossige Rückgebäude, Satteldachbauten teils in Bruchstein, teils in Fachwerk, nach Brand 1825 neu errichtet. Umfassung: Wallstraße 2, Kellereistraße 3, 5, 7, 9, 11, 13, 15, 17, 19, 21, 23, 25, 27, 31. Aktennummer: D-6-73-141-18.
Schottstraße und Zeughausstraße Am Südostrand der Altstadt gelegen (). Einheitliche, geschlossene Reihe von Ackerbürgerhöfen mit Rückgebäuden zur Zeughausstraße, zweigeschossige traufständige Wohnhäuser in Werkstein mit Satteldach, zweigeschossige Rückgebäude z. T. in Werkstein, Eckhof Nr. 18 Walmdachbauten mit Hofmauer in Werkstein, z. T. mit Ziegelobergeschoss, nach 1849. Umfassung: Schottstraße 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, Zeughausstraße 11, 13. Aktennummer: D-6-73-141-70.
Baudenkmäler nach Gemeindeteilen Bad Königshofen im Grabfeld
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Aub
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Gabolshausen
Göckesmühle
Haumühle
Ipthausen
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Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Bad Königshofen im Grabfeld
Anmerkungen
Literatur
Weblinks
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