Sheikh Mohammed Hussein al-Amoudi (, ; * 28. März 1946 in Addis Abeba) ist ein saudisch-äthiopischer Unternehmer und Milliardär.
Leben al-Amoudi wurde als Sohn einer äthiopischen Mutter und eines jemenitischen Vaters in Äthiopien geboren. Dort verbrachte er auch seine Kindheit und Jugend, bis er mit 19 Jahren nach Saudi-Arabien auswanderte und später die saudische Staatsangehörigkeit annahm. al-Amoudi ist verheiratet mit Sofia Saleh al-Amoudi und lebt in Äthiopien und Saudi-Arabien. Er hat acht Kinder.
Nach Schätzungen des Forbes Magazine belegt al-Amoudi auf der Liste der reichsten Menschen der Welt mit einem geschätzten Vermögen von 12,5 Milliarden US-Dollar (März 2012) den 61. Platz. Er wäre damit die reichste Person in Äthiopien und der zweitreichste saudische Staatsangehörige weltweit. al-Amoudi besitzt ein breites Portfolio an Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen. Diese sind im Wesentlichen konzentriert in zwei Holding-Gesellschaften, Corral Petroleum Holdings und Mohammed International Development Research and Organization Companies (MIDROC). Diese besitzt u. a. das Sheraton-Hotel in Addis Abeba und das Goldbergwerk Lega Dembi ().
Nachdem der saudische König Salman ibn Abd al-Aziz eine Anti-Korruptionskommission unter Leitung seines Sohnes, Kronprinz Mohammed bin Salman, gegründet hatte, ließ diese im November 2017 elf Prinzen, vier Minister, viele Ex-Minister und Geschäftsleute verhaften, darunter auch al-Amoudi (neben anderen Milliardären wie al-Walid ibn Talal oder Saleh Abdullah Kamel). Nach über 14-monatiger Haft im Ritz-Carlton-Hotel in Riad wurde Al Amoudi im Januar 2019 wieder freigelassen.
Weblinks Offizielle Website von Al Amoudi
Belege
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