mini|Wasser und Seife, Deckelillustration mini|Wasser und Seife, Textillustration Wasser und Seife ist ein Sachbuch des deutschen Schriftstellers Julius Stinde, das er für den Verlag Richter in Hamburg unter dem Pseudonym Wilhelmine Buchholz herausgegeben hat. Das Buch ist seit 1866 in mehreren Auflagen erschienen, die 5. Auflage (1878) wurde von C. I. H. Müller bearbeitet.

Titel und Inhalt Der gesamte Text des Titels der vierten Auflage (1878) lautet:

In dem Werk werden alle zur damaligen Zeit üblichen Praktiken des Wäschewaschens und -pflegens behandelt, von der Zubereitung des richtigen Waschwassers und der Wahl der passenden Seife bis zum Bleichen und Färben und den dafür zu verwendenden Mitteln. Jedem Waschgut wird sein Behandlungsverfahren zugewiesen, weil Buntzeug, Halbseide, Straußenfedern, Kattun, Flanell und Taffet eigene Reinigungsverfahren erfordern. Das Buch ist mit vielen Illustrationen ausgestattet, in denen die Wasch-, Wring-, Trocken-, Mangel- und Plätt-Apparate der damaligen Zeit erläutert werden.

Entstehung In einem autobiographischen Text aus dem Jahre 1897 berichtet Stinde über seine Arbeit für den Verlag Richter in Hamburg. Hier tauchte die Idee auf, ein Buch über die Wäsche zu schreiben, mit dem die Verluste wieder ausgeglichen werden sollten, die ein anderes Buch Stindes, Blicke durch das Mikroskop, verursacht hatten.

Stinde hat den Titel auch in seinem Theaterstück Die Familie Carstens. Genrebild in einem Aufzug verwendet. Frau Carstensen arrangiert den Weihnachtstisch und spricht dabei u. a.:

Einzelnachweise

Kategorie:Sachliteratur Kategorie:Reinigungsmittel Kategorie:Werk von Julius Stinde Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert) Kategorie:Literarisches Werk Kategorie:Seife Kategorie:Wasser in der Kultur