Tjark Bernau (* 8. Februar 1981 in Lingen) ist ein deutscher Schauspieler und Theaterregisseur.

Leben Tjark Bernau, aufgewachsen in Bad Reichenhall, begann nach seinem Abitur zunächst das Studium der Physik an der Universität Regensburg. Nach seinem Vordiplom absolvierte er eine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule München, die er 2008 erfolgreich abschloss.

Bereits während des Schauspielstudiums wirkte Bernau in verschiedenen Produktionen der Otto-Falckenberg-Schule mit, so unter anderem in Das Käthchen von Heilbronn unter der Regie von Anne Lenk und in Der Wolf ist tot unter der Regie von Stefan Otteni.

2008 gastierte er an den Münchner Kammerspielen in Down Understanding. Regie führte Schorsch Kamerun. Außerdem war er 2008 am Theater Augsburg in der Titelrolle in Clavigo unter der Regie von Jan Philipp Gloger zu sehen. Für diese Inszenierung wurde Jan Philipp Gloger mit dem Regiepreis der Bayerischen Theatertage 2008 ausgezeichnet.

Seit der Spielzeit 2008/2009 war Tjark Bernau festes Ensemblemitglied am Theater Augsburg. Neben zahlreichen anderen Rollen war er seitdem als Freder in Krankheit der Jugend, als Mortimer in Arsen und Spitzenhäubchen, als Johannes Vockerat in Gerhart Hauptmanns Einsame Menschen, als Galy Gay in Mann ist Mann und als Franz Moor in Die Räuber zu sehen.

Neben seinen Bühnenrollen spielt Bernau auch in Film- und Fernsehrollen. Außerdem wirkt er bei diversen Hörspielproduktionen mit, zuletzt in Kalteis des Norddeutschen Rundfunks.

Filmografie (Auswahl) 2007: Die sieben Todsünden 2008: Ameisen 2009: Für immer daheim 2011: Im Kreis 2011: Die Fugger 2019: Club der einsamen Herzen

Theater Otto-Falckenberg-Schule 2007: Das Käthchen von Heilbronn, Theobald Friedeborn, Regie: Anne Lenk 2007: Der Wolf ist tot, Regie: Stefan Otteni

Münchner Kammerspiele 2008: Down Understanding, Regie: Schorsch Kamerun

Theater Augsburg 2008: Clavigo, Clavigo, Regie: Jan Philipp Gloger 2008: Krankheit der Jugend, Freder, Regie: Anne Lenk 2008: Arsen und Spitzenhäubchen, Mortimer Brewster, Regie: Markus Trabusch 2009: Electronic City, Tom, Regie: Fabian Alder 2009: Die Wildente, Hjalmar Ekdal, Regie: Sigrid Herzog 2009: Der Prinz von Homburg, Graf Hohenzollern, Regie: Jan Philipp Gloger 2010: Einsame Menschen, Johannes Vockerat, Regie: Lili Hannah Hoepner 2010: Die Weber, Kerim, Regie: Harry Fuhrmann 2011: Mann ist Mann, Galy Gay, Regie: Markus Trabusch 2011: Familien Unternehmer Geister, Jannis, Regie: Ramin Anaraki 2011: Der zerbrochne Krug, Gerichtsrat Walter, Regie: Markus Trabusch 2012: Die Räuber, Franz Moor, Regie: Fabian Alder 2012: Israel, mon amour, Ulysses, Regie: Markus Trabusch 2012: Leonce und Lena, Leonce, Regie: Jan Philipp Gloger 2013: Im Dickicht der Städte, George Garga, Regie: Ofira Henig 2013–2015: Tschick, Tschick, Regie: Fabian Alder 2013–2015: Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben, Boanlkramer, Regie: Markus Trabusch 2014: Operation Big Week, UA, Regie: Hans-Werner Kroesinger 2014: Hamlet, Hamlet, Regie: Markus Trabusch 2014–2015: Michael Kohlhaas, Regie: Ramin Anaraki 2015: Kleiner Mann – was nun?, Pinneberg, Regie: Anne Lenk 2015–2016: Die lächerliche Finsternis, Regie: Michael von zur Mühlen 2016: Ein Sommernachtstraum, Regie: Christoph Mehler

Staatstheater Wiesbaden 2015: Leonce und Lena, Leonce, Regie: Jan Philipp Gloger, Übernahme der Inszenierung, Gastspiele

Mainfranken Theater Würzburg 2017/18: Magnolienzeit (Regie)

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