mini|Die katholische Pfarrkirche St. Mauritius in Ormesheim mini|Weitere Ansicht der Kirche Die Kirche St. Mauritius ist eine katholische Pfarrkirche in Ormesheim, dem Verwaltungssitz der Gemeinde Mandelbachtal. Kirchenpatron ist der heilige Mauritius.
Geschichte Die Kirche St. Mauritius wurde 1931/32 unter Dekan Georg Stabel nach Plänen des Architekten Albert Boßlet erbaut und ersetzte einen Vorgängerbau aus dem 14. Jahrhundert. Am 18. Dezember 1932 weihte der Speyrer Bischof Ludwig Sebastian das Gotteshaus ein. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Kirchengebäude mehrfach schwere Beschädigungen. Der Keller der Kirche diente der Bevölkerung von Ormesheim als Schutzraum. (PDF; 325 kB) Auf: www.mbt-neu.saar-new-media.com, abgerufen am 7. Juli 2012
1945–48, 1981 und 2000/01 erfolgten Restaurierungsmaßnahmen. Bei der Restaurierung 1981 wurde der Chorraum umgebaut und neu gestaltet.Informationen zur Pfarrkirche St. Mauritius Auf: www.kunstlexikonsaar.de, abgerufen am 7. Juli 2012
In der Denkmalliste des Saarlandes ist die Kirche als Einzeldenkmal aufgeführt.
Architektur und Ausstattung mini|Blick ins Innere der Kirche mini|Blick vom Altarraum in Richtung Empore und Orgelprospekt Das neuromanische Kirchengebäude besteht aus weißgrauem Kalkstein mit einem Dach aus naturfarbenen Ziegeln. Im Inneren wird das Mittelschiff rhythmisch von den Bögen der Seitenschiffe flankiert. Das Hauptschiff besitzt eine flache, nach innen abgesetzte Holzdecke. Alle Fenster und die Kanzel wurden von Ormesheimer Bürgern gestiftet, deren Namen noch heute an den Fenstern zu erkennen sind.
Im Altarraum, der vom Langhaus durch einen großen Bogen getrennt ist, findet man eine Mensa aus Pfälzer Sandstein und einen Tabernakel aus Messing. Auf der Rückwand des Raumes war ursprünglich ein Wandgemälde des Münchener Malers Paul Thalheimer mit einer Szene aus dem Leben des heiligen Mauritius zu sehen – bei den Umbau- und Neugestaltungsarbeiten im Altarraum 1981 wurde das Bild aber verdeckt. Die Mensa des alten Altars ziert nun eine Kapelle neben dem Altar. Für die Neugestaltung des Altarbereichs 1981 zeichnete der Bildhauer Max Faller verantwortlich, von dem Tabernakel, Kerzenständer und Vortragekreuz stammen, ebenso ein Kreuzweg im südlichen Seitenschiff.Informationen zur Innenausstattung der Pfarrkirche St. Mauritius Auf: www.kunstlexikonsaar.de, abgerufen am 8. Juli 2012
Orgel Die Orgel, 1938 vom Orgelbauer Paul Sattel aus Speyer gebaut, steht auf einer Empore, besitzt einen freistehenden Spieltisch und verfügt über 28 Register, verteilt auf 2 Manuale und Pedal; die Windladen sind elektrische Schleifladen. Infoseite des Webangebots Orgeln im Saarland, abgerufen am 7. Juli 2012
I Hauptwerk C–g3 1. Principal 8′ 2. Offenflöte 8′ 3. Gamba 8′ 4. Oktav 4′ 5. Rohrgedackt 4′ 6. Quinte ′ 7. Schwiegel 2′ 8. Mixtur V–VI 9. Trompete 8′ II Schwellwerk C–g3 10. Quintade 16′ 11. Gedackt 8′ 12. Salicional 8′ 13. Aeoline 8′ 14. Schwebung 8′ 15. Engprincipal 4′ 16. Blockflöte 4′ 17. Principal 2′ 18. Nachthorn 1′ 19. Sesquialtera II 20. Terzzimbel IV 21. Oboe 8′ Tremulant Pedal C–f1 22. Prinzipalbaß 16′ 23. Subbaß 16′ Zartbaß 16′Windabschwächung von Subbaß 16′ 24. Oktavbaß 8′ 25. Gedacktbass 26. Choralbaß 4′ 27. Hintersatz 28. Posaune 16′ Koppeln: Normalkoppeln: II/I, I/P, II/P Suboktavkoppeln: II/I Superoktavkoppeln: I/I, II/I, II/II Spielhilfen: eine freie Kombinationen, Piano, Mezzoforte, Forte, Tutti, Crescendo, Zungen ab, Automatische Pedalabschaltung
Anmerkungen
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Ormesheim, Mauritius Ormesheim, Mauritius Ormesheim Mauritius Ormesheim Ormesheim, Mauritius Mandelbachtal Kategorie:Neuromanisches Bauwerk im Saarland Kategorie:Bauwerk von Albert Boßlet