Ute Bromberger (* 29. August 1937 in Westpreußen; † 15. März 2004) war eine deutsche Journalistin und ehemalige Leiterin des NDR-Frauenfunks.
Journalistische Tätigkeit Ute Bromberger absolvierte 1965 als Journalistin eine sechsmonatige Volontärausbildung zur Rundfunkjournalistin im „Nachwuchsstudio“ des NDR bei dem Journalisten Axel Eggebrecht in Hamburg. Von 1966 bis 1970 war Bromberger freie Mitarbeiterin des Rundfunks. Die darauffolgenden zwei Jahre arbeitete sie als Kulturredakteurin des NDR. 1972 übernahm sie dort die Leitung des Ressorts „Frauenfunk“ und im Jahre 1998 leitete sie zusätzlich die Abteilung „Feature“. Außerdem arbeitete Bromberger u. a. viele Jahre mit an der NDR-Sendung Horizonte. 2001 beendete sie ihre Berufslaufbahn beim NDR.
Die Perspektive der Frau mini|hochkant|Grabstätte Ute Bromberger auf dem Friedhof Ohlsdorf (2020) Ute Bromberger war Mitglied in der ersten feministischen Frauengruppe Hamburgs, dem „Forum zur restlosen Abschaffung der Unterdrückung“ (kurz F.R.A.U.). Anfang der 1990er-Jahre wurde eine Sendung von Heide Soltau über die Geschichte des Frauenfunks ausgestrahlt, in der Ute Bromberger ihre Sicht der Dinge so zusammenfasste:
Ute Bromberger wurde auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg beigesetzt im Planquadrat R6, 191-93 oberhalb des Althamburgischen Gedächtnisfriedhofs.Grabstätte Ute Bromberger bei knerger.de
Auszeichnung 2002: Hedwig-Dohm-Urkunde vom Journalistinnenbund für ihr Lebenswerk Die Stadt Hamburg widmete ihr einen Frauenort.
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Einzelnachweise
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