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Ensembles Ensemble Marktplatz Das Ensemble () umfasst die zum Straßenplatz erweiterte Durchgangsstraße zwischen Rezatbrücke und dem Anstieg zum Kirchberg. Diese angerartige Anlage, die dem Lauf des offen fließenden Steinbaches folgt, ist die tragende Achse und das Zentrum des ausgedehnten, seit 1417 ansbachischen Dorfes, das als Marktort und Sitz einer ehemaligen großen jüdischen Gemeinde seit der Mitte des 19. Jahrhunderts einen starken Aufschwung genommen hat. In lockerer Folge reihen sich zu beiden Seiten des Marktes Handwerker- und bäuerliche Häuser meist des 18./19. Jahrhunderts, an der Nordseite vorwiegend zweigeschossige Giebelbauten, zwischen denen das Walmdachhaus Nr. 8 einen besonderen Akzent setzt, auf der Südseite vorwiegend traufseitige Bauten, zum Teil noch mit Hausgärten. Der Wechsel von Sandstein-, Fachwerk- und Putzfassaden bzw. Fassadenteilen vermittelt ein lebendiges Bild. Im Westen wird das Ensemble von der Pfarrkirche am Kirchenbuck, einem Bau im Stil der Markgrafenkirchen, und von den beiden Pfarrhäusern überragt; die schmale Westseite des Platzes wird durch neuere zweigeschossige Bauten, zum Teil störend modernisiert, begrenzt. Im Osten, zu beiden Seiten der Brücke, bildet das Ensemble eine Wasserfront aus. Aktennummer: E-5-76-121-1.
Ensemble Ortskern Hauslach Das Ensemble () umfasst das aus vierzehn alten Anwesen bestehende, sich an einen Höhenrücken anlehnende Hopfenbauerndorf Hauslach. Der Ort wird 1322 zuerst urkundlich genannt. Die Bebauung, meist Dreiseithöfe, gruppiert sich zu beiden Seiten zweier Straßen, der Durchgangsstraße und der eigentlichen, im rechten Winkel abzweigenden Dorfgasse, in dichter Abfolge. Sie weist überwiegend noch den Typ des Hopfenbauernhauses des 18./19. Jahrhunderts im Spalter Land auf, erdgeschossige Sandsteinquaderbauten mit Steilsatteldächern, meist über Fachwerkgiebeln. Störend macht sich vor allem das Wirtschaftsgebäude zu Nr. 15 im Ensemble bemerkbar. Von besonderer Bedeutung ist die Ortsansicht von Osten her. Aktennummer: E-5-76-121-2.
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Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Georgensgmünd
Anmerkungen
Literatur
Weblinks
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