Alanyaspor Kulübü bzw. kurz Alanyaspor ist ein türkischer Fußballverein aus Alanya. Alanyaspor wurde im Jahr 1948 gegründet; ihre Heimspiele tragen die Orange-Grünen im GAİN Park Stadyumu aus. Mit Ausnahme der Jahre 2001 bis 2004 war der Verein immer in der dritt- bzw. zweithöchsten Spielklasse vertreten. Der Verein ist seit der Saison 2016/17 in der Süper Lig vertreten. Die größten nationalen Erfolge sind das Erreichen des türkischen Pokalfinales 2020 und das Erreichen des 5. Platzes in derselben Ligasaison.
Geschichte Gründung und die ersten Jahre Der Verein wurde 1948 von einer Gruppe von Jugendlichen unter der Führung des Arztes Ali Nazım Köseoğlu als Alanya Kalespor gegründet. Die ersten Vereinsfarben wurden auf Blau-Weiß festgelegt. Später wurde der Klub in Kale Gençlikspor umbenannt. Bis ins Jahr 1966 war der Klub kein eingetragener Verein, hatte keine Verbandszugehörigkeit und absolvierte deswegen seine Spiele in einem halboffiziellen Status. In der Saison 1965/66 erwarb der Klub seine Verbandszugehörigkeit, wurde ein eingetragener Verein und nahm an der Antalya Amatör Kümesi (dt. Amateurliga Antalya) teil. Im Zuge der Vereinsanmeldung änderte man zudem die Vereinsfarben in Rot-Weiß.
Systembedingter Abstieg in die TFF 3. Lig Da mit der Saison 2001/02 der türkische Profi-Fußball grundlegenden Änderungen unterzogen werden sollte, wurden bereits in der Spielzeit 2000/01 Vorbereitungen für diese Umstellung unternommen. Bisher bestand der Profifußball in der Türkei aus drei Ligen: Der höchsten Spielklasse, der einspurigen Türkiye 1. Futbol Ligi, der zweitklassigen fünfspurig und in zwei Etappen gespielten Türkiye 2. Futbol Ligi und der drittklassigen und achtgleisig gespielten Türkiye 3. Futbol Ligi. Zur Saison 2001/02 wurde der Profifußball auf vier Profiligen erweitert. Während die Türkiye 1. Futbol Ligi unverändert blieb, wurde die Türkiye 2. Futbol Ligi in die nun zweithöchste Spielklasse, die Türkiye 2. Futbol Ligi A Kategorisi (zu dt.: 2. Fußballliga der Kategorie A der Türkei), und die dritthöchste Spielklasse, die Türkiye 2. Futbol Ligi B Kategorisi (zu dt.: 2. Fußballliga der Kategorie B der Türkei), aufgeteilt. Die nachgeordnete Türkiye 3. Futbol Ligi wurde fortan somit die vierthöchste Spielklasse, die TFF 3. Lig. Jene Mannschaften, die in der Drittligasaison 2000/01 lediglich einen mittleren Tabellenplatz belegten, wurden für die kommende Saison in die neugeschaffene vierthöchste türkische Spielklasse, in die 3. Lig, zugewiesen. Alanyaspor, welches die Liga auf dem 4. Tabellenplatz beendet hatte, musste so systembedingt in die 3. Lig absteigen.
Aufstieg in die TFF 1. Lig In der Drittligasaison 2013/14 qualifizierte sich der Klub als Tabellenzweiter für die Playoff-Phase. In dieser erreichte die Mannschaft das Finale und setzte sich hier mit 4:3 nach Elfmeterschießen gegen Hatayspor durch und kehrte nach 17-jähriger Abstinenz wieder in die TFF 1. Lig zurück.PTT 1. Lig'e yükselen son takım Alanyaspor. tff.org; abgerufen am 31. Mai 2014
Der Klub unterschrieb mit dem Unternehmen Albimo ein Name-Sponsoringvertrag. Danach führte der Klub neben der Trikotwerbung auch für die Vertragsdauer den Firmennamen in seinem Vereinsnamen und hieß Albimo Alanyaspor heißen.İşte PTT 1. Lig ekibinin yeni ismi. trtspor.com.tr; abgerufen am 19. August 2014 In der Saison 2015/2016 hieß der Verein Multigroup Alanyaspor.
In die Saison 2014/15 startete der Klub mit dem Aufstiegstrainer der letzten Saison, mit Mehmet Altıparmak. Unter diesem Cheftrainer startete die Mannschaft überraschend gut in die Saison und belegte lange Zeit Plätze im oberen Tabellendrittel. Nachdem die Mannschaft gegen Ende der Hinrunde sich von der Tabellenplätze zu entfernen drohte, ersetzt der Klub Altıparmak durch den erfahrenen Trainer Hüseyin Kalpar. Mit Kalpar kam auch die erhoffte Wende und der Verein beendete die reguläre Ligaphase der Saison auf dem 3. Tabellenplatz und qualifizierte sich für die Play-off-Phase der Liga. In den Play-offs, in denen der dritte und letzte Aufsteiger per K.-o.-System ausgespielt wurde, scheiterte die Mannschaft im Halbfinale an Samsunspor.
Aufstieg in die Süper Lig Trotz dieser bis dato erfolgreichen ersten Zweitligasaison nach 13 Jahren kam es zu keiner Vertragsverlängerung mit Kalpar. Stattdessen verpflichte der Verein für die Saison 2015/16 mit Erhan Altın den letzten Cheftrainer von Samsunspor.Alanyaspor teknik direktörünü buldu. trtspor.com.tr; abgerufen am 18. Juni 2015 Mit diesem Trainer wurde der Vertrag bereits nach fünf Spieltagen wieder aufgelöst, nachdem der Verein mit nur einem Sieg, einem Unentschieden und drei Niederlagen sich auf dem letzten Nichtabstiegsplatz befand. Altın ersetzte die Vereinsführung mit dessen Vorgänger Hüseyin Kalpar. Dieser Trainer führte den Klub schnell wieder auf die Erfolgsspur. Die Mannschaft lieferte sich mit Kardemir Karabükspor bis zum letzten Spieltag ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den 2. Tabellen- und letzten direkten Aufstiegsplatz. Diesen verfehlte der Verein am letzten Spieltag durch ein hart umkämpften 2:2-Unentschieden auswärts gegen Giresunspor. Stattdessen wurde die Ligaphase der Saison auf dem 3. Tabellenplatz beendet und so die Qualifikation für die Play-off-Phase erreicht. In den Play-offs, in denen der dritte und letzte Aufsteiger per K.-o.-System ausgespielt wurde, erreichte die Mannschaft das Finale und traf auf Adana Demirspor. Nachdem die reguläre Spieldauer 1:1 unentschieden geendet hatte, setzte sich die Mannschaft nach Elfmeterschießen mit 4:2 durch und erreichte damit den ersten Aufstieg in die Süper Lig. Am 28. April 2019 verunglückte ein vom Verein gecharterter Shuttle Bus, mit 7 Spielern, der A-Mannschaft auf der Rückreise des Ligaspieler gegen Kayserispor, dabei wurden Papiss Cissé, Steven Caulker, Baiano, Djalma Campos, Welinton und Isaac Sackey verletzt und der 20fache Tschechische Nationalspieler Josef Šural kam bei dem Unglück, 5 Kilometer südlich von Alanya ums Leben.Tschechischer Nati-Spieler stirbt bei Bus-Unfall. 4-4-2.com, 29. April 2019
Ligazugehörigkeit 1. Liga: seit 2016 2. Liga: 1989–1997, 2014–2016 3. Liga: 1984–1989, 1997–2001, 2004–2014 4. Liga: 2001–2004
Kader der Saison 2025/26 Letzte Aktualisierung: 2. Februar 2026
Nr. Nat. Name Geburtstag im Verein seit Vertrag bis Tor 1 Ertuğrul Taşkıran 2023 2026 23 Mert Furkan Bayram 2024 2029 48 Paulo Victor 2025 2026 Abwehr 2 Batuhan Yavuz 2025 2029 3 Nuno Lima 2023 2029 4 Bedirhan Özyurt 2025 2030 5 Fidan Aliti 2023 2028 18 Baran Moğultay 2025 2026 20 Fatih Aksoy 2020 2027 30 Bruno Viana 2025 2027 50 Ümit Akdağ 2022 2028 94 Florent Hadergjonaj 2023 2027 Mittelfeld 6 İzzet Çelik 2025 2029 7 Efecan Karaca 2013 2026 8 Enes Keskin 2013 2029 11 Ruan 2025 2030 14 Ianis Hagi 2025 2027 17 Nicolas Janvier 2023 2026 21 Buluthan Bulut 2021 2029 27 İbrahim Kaya 2025 2029 38 Yusuf Can Karademir 2025 2027 42 Gaius Makouta 2024 2027 58 Maestro 2025 2029 88 Yusuf Özdemir 2021 2028 Sturm 9 Steve Mounié 2025 2026 10 Güven Yalçın 2025 2028 12 Meschack Elia 2025 2028 16 Hwang Ui-jo 2024 2027
Ehemalige bekannte Spieler
Levent Eriş Hamza Hamzaoğlu Mert Kaytankaş Semavi Özgür Tayfun Özkan Erdal Sezek Josef Šural
Trainer (Auswahl) (Saison 1987/88)Kulüplere antenör dayanmıyor. In: Milliyet, 2. Januar 1988, S. 13 (Saison 1987/88) (September 1990 – Mai 1992) (Juli 2004 – März 2006) (April 2013 – Juni 2013) (August 2013 – Dezember 2014) (Dezember 2014 – Mai 2015) (Juni 2015 – September 2015) (September 2015 – Oktober 2015) (Oktober 2015 – Januar 2017) (Januar 2017 – Dezember 2017) (Januar 2018 – Februar 2018) (Januar 2018 – November 2018) (November 2018 – Mai 2019) (Mai 2019 – August 2020) (September 2020-August 2021) (September 2021-Dezember 2021) (seit Dezember 2021)
Weblinks
Offizielle Website (türkisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Türkischer Fußballverein Kategorie:Vereinsgründung 1948 Kategorie:Organisation (Provinz Antalya)