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Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 5. September 2014 wieder und enthält 54 Baudenkmäler.

Ensembles Ensemble Burg und Markt Cadolzburg miniatur|Luftaufnahme von Cadolzburg mit der Burg im Zentrum Ab Mitte des 13. Jahrhunderts residierten die Burggrafen von Nürnberg in der Burg Cadolzburg. Bis 1791, dem Übergang der fränkischen Fürstentümer an Preußen, blieb die Burg ununterbrochen im Besitz der Burggrafen bzw. späteren Markgrafen von Ansbach. Die Burg ist monumentales und geschichtliches Zentrum des Marktortes. Dominierend liegt die ausgedehnte, in der Renaissancezeit ausgebaute Anlage, auf einem Bergsporn. Südlich der 1945 zur Ruine ausgebrannten Anlage erstreckt sich die Vorburg, ein weiträumiger, kreisförmig ummauerter Wirtschaftshof, den Bauten des 18./19. Jahrhunderts prägen. Diese stammen aus der Zeit, da Cadolzburg als Oberamts- und Rentamtsverwaltungssitz diente. Gleichsam als zweites Vorwerk, wiederum südlich mit kreisförmigem Grundriss vorgelagert, erstreckt sich der Markt, dessen erste Anlage einer Befestigung, vorwiegend nur als Palisadenzaun, ab 1443 entstand, im Zusammenhang mit der Verleihung des Marktrechtes durch den Markgrafen Albrecht Achilles. Nach Brandschatzung 1449 im Markgrafenkrieg wurde die Befestigung, die in ihren Grundzügen weitgehend erhalten ist, stadtmäßig ausgebaut. So bestehen Marktort und Ensemble aus einer Folge von um Binnenplätze bzw. -höfe gruppierten Gebäuden, die sich jeweils südlich der dicht geschlossenen Burg immer weiträumiger werdend ausdehnen. Burg, Vorburg und Markt sind jeweils durch Tortürme voneinander und nach außen hin begrenzt. An der Nordostecke des befestigten Marktes am Burggraben ragt das Rathaus empor, zwar am Rande des hochgelegenen befestigten, doch in Bezug auf die ältere unbefestigte Siedlung „Tal“ zentral situiert. In diesem älteren ehemaligen Burgflecken, in charakteristischer Weise direkt unterhalb der Burg gelegen, erhebt sich die Pfarrkirche, ein Neubau des markgräflichen Landbauinspektors Johann David Steingruber. Durch die Neugründung des Marktes als zweites Vorwerk zur Burg ist sie in diese Position außerhalb des Ortskerns geraten, wodurch sie auch außerhalb des Ensemblebereiches steht. Innerhalb des Ensembles Burg und Markt Cadolzburg ist der Marktplatz hervorzuheben; diesen langgestreckten, leicht ansteigenden, an beiden Enden von Tortürmen begrenzten Platz umfassen zweigeschossige Fachwerkbauten, denen teilweise massive Fassaden vorgeblendet sind. Von den Bauten des 17./18. Jahrhunderts sind jedoch einige durch historisierende Fachwerk-Neubauten ersetzt. Die Bebauung an den rückwärtigen Straßen, Löffelholz- und Puchtastraße, ist locker, da die Marktbefestigung auch die zugehörigen Gärten mit einbezogen hatte. Sandsteinrelief am Burgtor, größte Judensau-Skulptur (1380–1480, stark verwittert). Aktennummer: E-5-73-114-1. Marktbefestigung Die ehemalige Marktbefestigung wurde nach 1449 errichtet. Sie besteht aus einer Sandsteinquadermauer mit zahlreichen Bastionen. Sie ist nahezu rings um den Markt erhalten. Aktennummer: D-5-73-114-1.

Baudenkmäler nach Gemeindeteilen Cadolzburg

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Ehemalige Baudenkmäler

Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Cadolzburg

Anmerkungen

Literatur

Weblinks

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