mini|Lovelace Medal
Die Lovelace Medal (deutsch: „Lovelace-Medaille“) wird von der British Computer Society seit 1998 an Persönlichkeiten der Informatik-Wissenschaft oder Persönlichkeiten vergeben, die IT verständlich gemacht haben.
Der Preis ist nach der Mathematikerin Ada Lovelace (1815–1852) benannt. Lovelace und Charles Babbage (1791–1871) werden oft als erste Programmierer bezeichnet.J. Fuegi and J. Francis: Lovelace & Babbage and the creation of the 1843 ‘notes’. In: Annals of the History of Computing 25 #4 (Okt.–Dez. 2003): 16–26. doi:10.1109/MAHC.2003.1253887
Der Preis wird jährlich an Persönlichkeiten vergeben, die einen signifikanten Beitrag zu Informationssystemen oder ihrer Verständlichkeit in der Industrie, Lehre, Technik oder Verwaltung gemacht haben.
Meist wird nur eine Person pro Jahr ausgezeichnet, aber es können auch mehrere sein. Die Angaben zu dem Jahr der jeweiligen Preisvergabe sind zum Teil widersprüchlich.
Preisträger und Lecturer 1998: Michael A. Jackson und Chris Burton 2000: Linus Torvalds 2001: Douglas C. Engelbart 2002: Ian Foster und Carl Kesselman 2004: John Warnock 2005: Nick McKeown 2007: Tim Berners-Lee 2008: Ann Copestake (in Erinnerung an Karen Spärck Jones) 2009: Maurice Perks (in Vertretung für Tony Storey) 2010: Yorick Wilks 2011: John C. Reynolds 2012: Hermann Hauser 2013: Grady Booch 2014: Samson Abramsky 2015: Steve Furber 2016: Ross Anderson 2016: Andrew Blake 2017: Georg Gottlob 2018: Gordon Plotkin 2019: Marta Kwiatkowska 2020: Ian Horrocks, Nicholas Jennings und Michael Wooldridge 2023: Demis Hassabis, Jane Hillston, Tom Crick 2024: Sue Sentance, Aggelos Kiayias, Philippa Gardner 2025: Mirella Lapata, Michael Kölling
Einzelnachweise
Weblinks British Computer Society: Lovelace Medal and Lecture (einschließlich Preisträger)
Kategorie:Informatikpreis Kategorie:Wissenschaftspreis (Vereinigtes Königreich) Kategorie:Erstverleihung 1998 Kategorie:Ada Lovelace