Die westdeutsche Fußballmeisterschaft 1906/07 war der fünfte vom Rheinisch-Westfälischen Spiel-Verbandes organisierte Wettbewerb. Sieger wurde der Düsseldorfer FC 1899. In der Endrunde um die deutsche Meisterschaft erreichten die Düsseldorfer das Viertelfinale.

Die Bezirke Köln/Bonn, Niederrhein und Rhein/Ruhr wurden in Rheinischer Südkreis, Rheinischer Nordkreis und Ruhr umbenannt. Dazu wurden mit Berg, Hessen und Ravensberg/Lippe drei weitere Bezirke neu eingerichtet. Die Bezirksmeister ermittelten im K.-o.-System den westdeutschen Meister.

Bezirksmeisterschaften Bezirk I Rheinischer Südkreis

(N) Aufsteiger

Bezirk II Rheinischer Nordkreis

(N) Aufsteiger

Entscheidungsspiel

Bezirk III Ruhr

Bezirk IV Mark

(N) Aufsteiger

Entscheidungsspiel

Bezirk V Berg Die Bezirke mussten bis Ende Februar den Teilnehmer zur Endrunde benennen. Zu diesem Zeitpunkt war der BV Solingen 98 Meister. Durch mehrere, nachträgliche Entscheidungen am grünen Tisch und der Austragung eines Wiederholungsspiels war jedoch der SSV Elberfeld Tabellenerster. Auf der Verbandsvorstandssitzung vom 13. Juli 1907 wurde wieder der BV Solingen 98 als Meister bekannt gegeben.

Bezirk VI Hessen Gruppe A

Gruppe B

Entscheidungsspiel

Endspiele

Bezirk VII Ravensberg/Lippe

Da der Bezirk erst im Dezember 1906 eingerichtet wurde, konnte der Meister nicht an der westdeutschen Meisterschaft teilnehmen.

Endrunde Viertelfinale

Halbfinale

Der Casseler FV erhielt ein Freilos.

Finale

Siehe auch Deutsche Fußballmeisterschaft 1906/07 Norddeutsche Fußballmeisterschaft 1906/07 Süddeutsche Fußballmeisterschaft 1906/07 Südostdeutsche Fußballmeisterschaft 1906/07

Literatur

Udo Luy: Fußball in Westdeutschland 1892–1908, Kleinrinderfeld 2020.

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