Beate Schmeichel-Falkenberg (geboren 20. Juni 1926 in Hamm als Beate Hartung; gestorben 17. September 2017Harald Vogel: Abschied von Beate Schmeichel-Falkenberg, tucholsky-gesellschaft.de, 7. Oktober 2017 in Belsen) war eine deutsche Lehrerin und Autorin.

Leben Beate Schmeichel-Falkenberg studierte an der Universität Göttingen Germanistik und Anglistik und arbeitete danach als Journalistin für die BBC in England. Später kehrte sie nach Münster zurück und arbeitete als Lehrerin. Mit ihrem zweiten Ehemann Manfred Schmeichel gründete sie in Mössingen eine Schule für Körperbehinderte, die Teil der heutigen Stiftung KBF ist.„Ich fange gern was Neues an.“ Beate Schmeichel-Falkenberg. In: TAZ, 16. Juni 2012

Schmeichel-Falkenberg arbeitete einige Zeit beim WDR als Moderatorin in der Sendung Hier und Heute und an der Universität Münster am Institutum Judaicum Delitzschianum.

Sie war Mitgründerin der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft und der Kurt-Tucholsky-Gesellschaft. In der Gesellschaft für Exilforschung leitete sie die Arbeitsgruppe „Frauen im Exil“.

Schmeickel-Falkenberg lebte in Mössingen-Belsen und wurde auf dem dortigen Friedhof bestattet.

Schriften mit Siglinde Bolbecher und der Theodor Kramer Gesellschaft: Frauen im Exil. Tagungsband, Drava, Klagenfurt 2007. mit Ursula Wiedenmann: Grenzen überschreiten: Frauen, Kunst und Exil. Tagungsband, Königshausen & Neumann, Würzburg 2005. mit Simone Barck und Anneke de Rudder: Jahrhundertschicksale. Frauen im sowjetischen Exil. Lukas, Berlin 2003. mit Inge Hansen-Schaberg: Frauen erinnern: Widerstand, Verfolgung, Exil, 1933-1945. Tagungsband, Weidler, Berlin 2000. mit Manfred Schmeichel: Hilfe für körperbehinderte Kinder. Klett-Cotta, Stuttgart 1978.

Weblinks Nachruf, im Schwäbischen Tagblatt, 23. September 2017 Nachruf, exilforschung.de

Einzelnachweise

Kategorie:Autor Kategorie:Schullehrer Kategorie:Publizist Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1926 Kategorie:Gestorben 2017 Kategorie:Frau