Friedrich-Carl von Steinkeller (* 28. März 1896 in Deutsch Krone; † 19. Oktober 1981 in Hannover) stammte aus einem alten mecklenburgisch-pommerschen Adelsgeschlecht und war ein deutscher Offizier, zuletzt Generalmajor im Zweiten Weltkrieg.
Leben Unter General Erwin RommelSamuel W. Mitcham Jr.: Rommel’s lieutenants, the men who served the Desert Fox, France, 1940. Praeger Security International in Westport CT / London 2007, ISBN 0-275-99185-7, S. 107ff war Steinkeller 1940 Kommandeur des Kradschützenbataillons 7 der 7. Panzerdivision. Im Jahre 1942 wurde ihm das Deutsche Kreuz in Gold verliehen. Zum Oberstleutnant befördert, wurde er 1942 Kommandeur des Schützenregiments 7 der 10. Panzerdivision. 1943 wurde ihm das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Von April 1944 an Kommandeur der Division Feldherrnhalle, wurde Steinkeller zwei Monate später zum Generalmajor befördert.
Am 8. Juli 1944 kam er in sowjetische Gefangenschaft, aus welcher er elf Jahre später, am 9. Oktober 1955, nach Hannover zurückkehrte.
Steinkeller unterzeichnete den Aufruf der 17 Generäle und den Aufruf An Volk und Wehrmacht von 50 deutschen Generälen.Bodo Scheurig: Freies Deutschland – das Nationalkomitee und der Bund Deutscher Offiziere in der Sowjetunion 1943–45. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1984, ISBN 3-462-01620-2, S. 254, S. 261 (Text online auf pkgodzik.de; PDF; 53 kB)
Literatur Franz Kurowski: Die Heeresgruppe Mitte. 28 deutsche Divisionen im Feuerhagel der sowjetischen Sommeroffensive 1944. Witebsk-Bobruisk-Minsk, Podzun-Pallas, Wölfersheim 2001, ISBN 3-7909-0748-0.
Anmerkungen
Kategorie:Generalmajor (Heer der Wehrmacht) Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich) Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich) Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1896 Kategorie:Gestorben 1981 Kategorie:Mann