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mini|200px|Bohrturm des Luitpoldsprudels
Baudenkmäler nach Gemeindeteilen Bad Bocklet Die () (Adresse Kurhausstraße 2) bestehen aus dem Kurpark und der etwa rautenförmigen symmetrisch darum angelegte Bautengruppe aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Bestandteile sind: Fürstenbau: Zweigeschossige, verputzte Dreiflügelanlage mit Walmdächern, im Kern von 1766, 1980–82 weitgehend erneuert (). Brunnenbau: Zwei durch ein offenes Peristyl verbundene, eingeschossige Flügel mit Mansardwalmdächern, von Johann Philipp Geigel, 1786–1787 (). Sogenannter Saalbau: Zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau, von Andreas Gärtner, 1801–1802. Sogenannter Neuer Bau: Zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau, 1800, 1981 weitgehend erneuert. Ehemalige Hofküche, jetzt Haus des Gastes: Eingeschossiger, verputzter Krüppelwalmdachbau mit Fachwerkgiebel, um 1800 (). Gartenskulpturen: Figur eines Indianers, Jägers, Pan, Diogenes, Sandstein, um 1786. Kurpark: angelegt 1786 (). Aktennummer: D-6-72-112-5.
Aschach Das Schloss Aschach () (Adressen Hinterm Schloß 19, Schloßstraße 22, 24, Nähe Schloßstraße) wurde als ehemals hennebergische Burg um 1190 errichtet und mehrfach zerstört. Ab 1491 bis zur Säkularisation war es Jagdschloss und Verwaltungssitz der Würzburger Bischöfe. Ab 1829 beheimatete es eine Steingutmanufaktur. Ab 1873 war es im Privatbesitz von Friedrich Graf von Luxburg. Nach der Schenkung im Jahr 1955 an den Bezirk Unterfranken wird es seit 1957 schrittweise zu einem Museenkomplex umgewandelt. Die um einen vieleckigen Hof angeordneten Bestandteile sind: Ehemaliger Wohnbau, seit 1957 Graf-Luxburg-Museum, dreigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Treppengiebeln, Baukörper in stumpfem Winkel geknickt, Westseite mit Freitreppe, Ostseite turmartigen Ausbau mit Schlosskapelle, Ostflügel 1525 und 1553 abgebrannt, 1559–1579 über älterem Kern neu errichtet; mit Ausstattung (). Nordflügel, sogenanntes Kleines Schloss, heute Schlossgaststätte, dreigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Treppengiebeln, bez. 1527 (). östlich daran anschließend dreigeschossiger sogenannter Gesindebau mit Satteldach, auf älterer rundbogiger, stichtonnengewölbter Tordurchfahrt, mit östlichem sogenannter Uhrturm mit quadratischem Grundriss und westlichem rundem sogenanntem Eulenturm, bez. 1530, 1527–1530 () Ehemalige Zehntscheune, jetzt Volkskundemuseum, zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Eckquaderung und Rundbogentor auf der Ostseite, bez. 1692 () Ehemaliges fürstbischöfliches Forsthaus, seit 1982 Schulmuseum, eingeschossiger, verputzter Fachwerkbau mit Satteldach, mit südlichem Anbau, im Kern 1774 () Wohnteil eines ehemaligen Wohnwirtschaftsgebäudes, eingeschossiger Bruchsteinbau mit Fachwerkgiebel und Satteldach, 17./18. Jh. Skulptur, Maria Immaculata, auf modernem Postament, Sandstein, 18. Jh. () Kreuzdachbildstock, Bildnische mit Relief des Hl. Georg und Inschrift, auf Säule mit Sockel, Sandstein, 17. Jh. () Ringmauer mit Turmfundamenten, Bruchstein- bzw. Haustein, 16./17. Jh. () Schlosspark, angelegt ab 1874 () Aktennummer: D-6-72-112-34.
Großenbrach
Hohn
Nickersfelden
Roth an der Saale
Steinach
Keinem Gemeindeteil zugeordnet
Ehemalige Baudenkmäler
Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Bad Bocklet
Anmerkungen
Literatur
Weblinks
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Bad Bocklet