mini|Jan Grønli (1988) Jan Grønli (* 18. August 1950 in Oslo, Norwegen) ist ein norwegischer Schauspieler.
Leben Nach seinem Schulabschluss machte Grønli eine Schauspielausbildung und arbeitete von 1971 bis 1991 am Det Norske Teatret als Theaterschauspieler. Anschließend war er auch am Den-Nationale-Scene-Theater in Bergen, am Rogaland Teater in Stavanger und am Nationaltheatret in Oslo tätig.Jan Grønli auf snl.no (norwegisch)
Er gilt auch als ein führender Interpret von literarischen Werken des österreichischen Schriftstellers Thomas Bernhard in Norwegen. In Norwegen wurden mehrere von Grønli gesprochene Hörbücher veröffentlicht. Die bekanntesten Hörbücher von ihm sind: der Roman Epp von Axel Jensen und der Roman Pferde stehlen (Ut og stjæle hester) von Per Petterson sowie die Arn Magnusson bzw. Arn-Trilogie von Jan Guillou.
Des Weiteren wirkte er als Schauspieler bei vielen norwegischen Film- und Fernsehproduktionen mit. Grønli spielte unter anderem in allen Folgen der Olsenbande-Junior-Filmreihe immer den Gegenspieler bzw. Widersacher der Junior-Olsenbande. Er trat dort allerdings immer wieder in verschiedenen Rollen auf. So spielte er zunächst in der Serie Olsenbandens første kupp den Rektor von Egons Schule, dann im ersten Film Olsenbanden jr. går under vann den Major Schultze. In weiteren Fortsetzungen dieser Reihe trat er noch als Pop-Johansen, Heimleiter Sigvald Pettersen, Maximillian von Klem und Ingenieur Hallandsen sowie in der bisher letzten Folge Olsenbanden jr. Mestertyvens skatt als Kinderheimleiter Arne auf.
Filmografie 1973: Brannen 1990: Den 25. timen 1996: Hustruer III 1992: Svarte pantere 1992: Mysteriet om det levende lig 1992: Lakki 1997: Hotel Oslo 1997: 1996 – Pust på meg 1995: Gefährliche Wasser (Farlig farvann) 1996: Hustruer III 1997: Peer Gynt i våre hjerter (Fernsehshow) 1998: Kineseren 2000: De 7 dødssyndene 2000: Fråtseri 2000: Aberdeen 2001: Fox Grønland (Fernsehserie) 2001: Morgan Kane – Døden er en ensom jeger 2001: Olsenbandens første kupp 2003: Jonny Vang 2003: Olsenbanden jr. går under vann 2004: Olsenbanden jr. på rocker’n 2005: Drømmen om Norge 2005: Ved kongens bord 2005: Olsenbanden jr. på Cirkus 2007: Olsenbanden jr. Sølvgruvens hemmelighet 2009: Svik 2009: Olsenbanden jr. Det sorte gullet 2010: Olsenbanden jr. Mestertyvens skatt 2011: Jackpot – Vier Nieten landen einen Treffer (Arme riddere) 2019: Kommissar Wisting (Wisting) 2019: Operasjon Mumie
Synchronsprecher 1995: Die Einsamkeit der Tiefe (Dypets ensomhet) 1996: Eremittkrepsen (Sprechrolle) 1998: Sonny, der Entendetektiv (Solan, Ludvig og Gurin med reverompa) 2000: 102 Dalmatiner 2001: Spy Kids 2001: Die geheimnisvolle Minusch 2001: Atlantis – Das Geheimnis der verlorenen Stadt 2002: Ice Age 2003: Findet Nemo 2005: Robots 2009: Die Seele des Wals (Hvalens sjel)
Auszeichnungen 1994: Aksel Waldemars-Minnepreis 1995: Radioteatrets Blå fugl – Preis vom norwegischen Rundfunk NRK für das beste Radiotheaterstück des Jahres 1997: Aase Byes-Legat (ein nach der gleichnamigen norwegischen Schauspielerin benannter Preis) 2000: Hulda Garborgs-Preis 2004: Heddaprisen für die „hervorragende Bühnenpräsentation“ in der Rolle des Bruscon in dem Theaterstück von Thomas Bernhard im Nationaltheatret.
Weblinks
Biografie über Jan Grønli im Store norske leksikon
Jan Grønli auf filmfront.no
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Synchronsprecher Kategorie:Norweger Kategorie:Geboren 1950 Kategorie:Mann