zentriert|350px|Karte der Schlacht von Zülpich Der Frankenkönig Chlodwig I. besiegt die Alamannen in der Schlacht von Tolbiacum entscheidend. 496 in anderen Kalendern Äthiopischer Kalender 488/489 Buddhistische Zeitrechnung 1039/40 (südlicher Buddhismus); 1038/39 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) Chinesischer Kalender 53. (54.) Zyklus Jahr der Feuer-Ratte 丙子 (am Beginn des Jahres Holz-Schwein 乙亥) Jüdischer Kalender 4256/57 (23./24. September) Koptischer Kalender 212/213 Römischer Kalender ab urbe condita MCCIL (1249) Ära Diokletians: 212/213 (Jahreswechsel November) Seleukidische Ära Babylon: 806/807 (Jahreswechsel April) Syrien: 807/808 (Jahreswechsel Oktober) Spanische Ära 534 Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 552/553 (Jahreswechsel April)

Ereignisse Politik und Weltgeschehen Europa

Die Rheinfranken unter ihrem heidnischen König Chlodwig I. besiegen mit Hilfstruppen der Salfranken in der Schlacht von Tolbiacum die Alamannen, deren Herzog im Kampf umkommt. Das nördliche Gebiet der Alamannen zwischen Neckar, Alb und Main bis zur heutigen Dialektgrenze zwischen Schwaben und Franken wird dem Frankenreich angegliedert. Ob Tolbiacum tatsächlich dem Ort Zülpich entspricht, ist in der Wissenschaft heute umstritten. Thrasamund wird als Nachfolger von Gunthamund König der Vandalen.

Asien

miniatur|links|Münze Zamasps Der persische Großkönig Kavadh I. versucht sich mutmaßlich der mazdakitischen Bewegung zu bedienen, um den mächtigen Hochadel zu schwächen, der ebenso wie der zoroastrische Klerus den Mazdakiten gegenüber feindselig eingestellt ist. In einer Adelsrevolte wird er daraufhin abgesetzt, jedoch nicht ermordet, sondern im sogenannten Gefängnis des Vergessens inhaftiert. Kavadhs jüngerer Bruder Zamasp wird auf den Thron des Sassanidenreichs gesetzt. Dieser versucht, das geschwächte Reich wieder zu stabilisieren, und richtet auch vergebliche Bitten um finanzielle Hilfe an die Römer.

Religion

Juli: Makedonios II. wird als Nachfolger des im Vorjahr von Kaiser Anastasios I. abgesetzten Euphemius zum Patriarchen von Konstantinopel erhoben. 24. November: Anastasius II. wird Papst als Nachfolger von Gelasius I. Anastasius zeigt Bereitschaft, das akakianische Schisma zu überwinden.

Mit dem Decretum Gelasianum, das auf einem Konzil in Rom vorgestellt wird, wird von der Kirche eine Liste verbotener Bücher herausgegeben.

Geboren

Germanus von Paris, Bischof von Paris, Erzkaplan König Childeberts I. († 576)

Gestorben Todesdatum gesichert

21. Januar: Epiphanius von Pavia, Bischof von Pavia, Heiliger (* 439) 19. November: Gelasius I., Papst

Genaues Todesdatum unbekannt

Gunthamund, König der Vandalen (* um 450)

Gestorben um 496

Gennadius von Marseille, christlicher Geschichtsschreiber nach 496: Joannes I. Talaia, Patriarch von Alexandria

Weblinks