Klappflügel nennt man
klappbare Fensterflügel („Klappfenster“)
klappbare Flügel an einem Altar, siehe Flügelaltar (zum Beispiel Hochaltar des Freiburger Münsters)
Es gibt Raketen und Marschflugkörper, bei denen kurz nach dem Start Flügel ausklappen. Diese werden auch als „Faltflügel“ bezeichnet. Beispiele: die Zuni wird aus einem Rohrstartbehälter gestartet; ihre Klappflügel klappen sich kurz nach dem Start auf („Folding Fin Aerial Rocket“) Einige Varianten des Marschflugkörpers Delilah haben Klappflügel
klappbare Flügel an Flugzeugen (auch diese werden manchmal „Faltflügel“ genannt). Sie können an den Rumpf angelegt werden, um ein Flugzeug platzsparend lagern zu können (z. B. im Hangar eines Flughafens oder eines Flugzeugträgers) Ein Flugzeug mit Klappflügeln war die Grumman F4F, im Zweiten Weltkrieg das Standardjagdflugzeug auf den Flugzeugträgern der US-Marine auf einem Anhänger transportieren zu können
Siehe auch: Während des Fluges verstellbare Flügel nennt man Schwenkflügel
Das Kaiserreich Japan baute seit 1937 U-Boote der I-400-Klasse mit einer bis heute (2012) einzigartigen Eigenschaft: sie führten je drei Flugzeuge mit zusammenklappbaren Flügeln mit sich. Somit waren sie tauchfähige Flugzeugträger. Zwei U-Boote wurden fertiggestellt; die Flugzeuge kamen nie zum Einsatz.