mini|300px|Aidonia in Schweden 2012 Aidonia (* 6. April 1981 als Sheldon Aitana Lawrence), manchmal auch Idonia, ist ein jamaikanischer Dancehall-Deejay. Er ist Mitglied der Deejay-Vereinigung The Alliance.
Biografie Aidonia wurde am 6. April 1981 in den Red Hills in der Metropolregion von Kingston, Jamaika, geboren. Er ist das zweite von vier Kindern. Seine Mutter war Lehrerin und sein Vater ein ehemaliger Soldat. Sein Künstlername setzt sich aus den ersten zwei Buchstaben seines zweiten Namens Aitana und dem Spitznamen Donia zusammen. Diesen hatte er in seiner Jugend als Football-Spieler erhalten. Aidonia besuchte die Mona Primary School in Mona. Danach wechselte er zur Meadowbrook High, von der er wegen einer Bildung und Haltung einer Bande (Bad Company) verwiesen wurde. Diese Schule besuchte er bis zur Oberstufe.
Laut eigener Aussage begann Aidonias Karriere damit, dass er in seiner High-School-Zeit ein Video eines Deejay-Clashs von 1993 zwischen Beenie Man und seinem Idol Bounty Killer sah. Danach beschloss er selbst ein Deejay zu werden. Er begann damit, diesen und andere Clashs vor Freunden und Klassenkameraden nachzustellen, und fing an eigene Texte zu schreiben. Daraufhin gründete Aidonia zusammen mit Freunden das Soundsystem JAG1 Crew (Jah A Guide). Nachdem er jedoch der Schule verwiesen wurde, zog er mit seinem Vater in die Vereinigten Staaten. Dort arbeitete er in New York bei der Firma FedEx als Zulieferer. In den nächsten drei Jahren kehrte Aidonia immer wieder nach Jamaika zurück und war nebenbei in der New Yorker Dancehall-Szene aktiv. Dort wurde er ermutigt, nach Jamaika zurückzukehren und sich seiner Karriere als Dancehall-Deejay zu widmen.
Nachdem Aidonia nach Jamaika zurückgekehrt ist, lernte er den Deejay und Produzenten Goofy, auch bekannt als Mr. G kennen. Im Oktober 2003 erschien die erste Single auf dessen Label Young Blood mit dem Namen „Many a Dem“. Daraufhin begann seine Arbeit mit dem Labelbetreiber von Orizen Entertainment, Rod Pinnock, und im Frühjahr 2004 wurde Aidonia Deejay der in Kingston wöchentlichen Veranstaltung Battle Thurstdays. In der zweiten Hälfte des Jahres 2004 bekam Aidonia Kontakt zu dem Musikproduzenten Cordell „Skatta“ Burrell der ihn in seinem Studio Aufnahmen machen ließ. Zwei Monate darauf hatte Aidonia seinen ersten Hit auf Skattas Irish Dance Riddim mit dem Namen „Lolly“. Dieser wurde im Oktober 2005 in die jährlich erscheinende CD-Box „Strictly The Best“ (Vol. 33) des Labels VP Records aufgenommen. Im Jahre 2006 arbeitete Aidonia mit dem jamaikanischen Dancehall-Deejay Bounty Killer zusammen und wurde in dessen Deejay-Vereinigung The Alliance aufgenommen. Zusammen veröffentlichten sie den Song „Sen Fi Di Guns“ auf dem 12-Gauge Riddim. Nach dieser Zusammenarbeit wurde Aidonia auch international bekannt und wurde überall in den USA und dem karibischen Raum gebucht. Aber noch im selben Jahr verließ er die Alliance, zusammen mit dem Deejay Vybz Kartel, nach Streitigkeiten wieder. Nachdem Vybz Kartel eine eigene Deejay-Crew mit dem Namen Portmore Empire gegründet hat, tritt Aidonia dieser bei. Im Jahr 2007 erschien das erste Album mit dem Namen „Then And Now“ auf dem Label Skatta Productions. Im Jahr 2010 wurde berichtet, dass Aidonia nun wieder ein festes Mitglied der Deejay-Vereinigung The Alliance ist.
Diskografie Singles, Dubplates 2003 - Many a Dem - Young Blood 2003 - Drawz Drop - South Block 2004 - Charmer - Commissioner 2004 - Lord Of The Blings - Orize'n 2004 - Prayer - Young Blood 2005 - Assault - Fat Eyes Records 2005 - Wine Pon De Ting - FIP Records 2005 - Cardinal Point - In Time Music 2005 - Different Girl, Different Room - Fresh Ear 2005 - Inna Di Ghetto - Annex 2005 - Lolly - Bun Up 2005 - Lyrics - Jam 2 2006 - Chicken Head - Young Legends 2006 - Ukku Bit - Young Legends 2006 - Give It Up - Fat Eyes Records 2006 - King Fish A Come / Unknown Assailant - Big Ship Records 2006 - Bush-Kash - Big Ship Records 2006 - Bicycle - Reggae Republic 2006 - Clap Up - John John 2006 - Bookam Bookam - TJ 2006 - Boom Pan It - Amplex 2006 - Eagle - Very Huge 2006 - Ends Lock - South Rakkas 2006 - Football - Slam Records 2006 - Go Get Them - Trackhouse 2006 - Golden Eagle - Top Notch Projex 2006 - Innocent Blood - Birchill 2006 - March Out - Jam 2 2006 - One Motion - John John 2006 - Put It Down - Fresh Ear 2006 - Reload - Pure Music 2006 - Rules And Laws - Time Travel 2006 - Say So Den - Loud Disturbance 2006 - Spray Spray Dem - Greensleeves 2006 - Straight Happiness - Reggae Republic 2006 - Tough Talk - Danger Zone 2006 - War Monger - Pure Music 2007 - Addy A Mi Daddy - Yellow Moon 2007 - Tight - Big Ship Records 2007 - Dem Dead - Big Ship Records 2007 - Empty - Big Ship Records 2007 - Gaga - VP Records 2007 - Wine - VP Records 2007 - Play Tuff - Fire Links 2007 - The Robbery - Big Ship Records 2008 - She Bawl - Big Ship Records 2008 - Start It - Big Ship Records 2008 - Flying Dagger (a.k.a. 100 Stab) - Equiknoxx Musiq 2008 - Wrong Thing - Liv Up Records 2008 - Bruk It Off - Big Ship Records 2009 - Oh Oh Oh Oh - Big Ship Records 2009 - Mood For Love - Big Ship Records 2009 - Bad Man A Step - VP Records 2010 - Brace Whine - Big Ship Records 2010 - Nuh Par Wid - Romeich 2010 - She Mek Me Say - Chimney 2010 - Want Ina Dem - PayDay Music 2010 - We Run Uptown - Big Ship Records 2010 - Dweet - Daseca 2011 - Chat From No Boy - Chrome 2011 - Bad Pickney - Di Genius 2011 - Fraid A Wi - Bus Stop 2011 - From Yo Can Fuck - Dre Day Star Status 2011 - Gal Yuh Can Fuck - Romeich 2011 - Thunderous Clap - Rockers 2011 - Yuh Can Wine - Di Genius
Alben 2007 - Then And Now - Skatta Productions
Zusammenarbeit mit anderen Künstlern 2006 - Let's Roll (feat. Esco & Leftside) - Gravi-T 2007 - Sen Fi Di Guns (feat. Bounty Killer) 2007 - Di Glue (feat. Beenie Man) - Free Willy 2008 - Pop It Off (feat. Chino) - Big Ship Records 2009 - Di Tress (feat. Tarrus Riley) - Tad's International 2009 - Wi Sick (feat. Suvertu) - Big Ship Records
Einzelnachweise
Weblinks Aidonia Homepage
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