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Ensembles Ensemble Ortskern Baiershofen miniatur|250px Das Ensemble umfasst den gesamten Angerbereich des Dorfes mit seiner Bebauung. Es handelt sich um eine charakteristische, eindrucksvoll erhaltene Rodungssiedlung der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts vom mittelschwäbischen Typus. Die Gestaltung der Anlage erfolgte wohl durch das Kloster Fultenbach, das 1350 die Lehensverhältnisse im Dorf neu ordnete. Zu beiden Seiten des ca. 650 m langen, west-östlich gerichteten Angers reihen sich jeweils etwa 25 alte Anwesen. Die meisten haben ihren bäuerlichen Charakter bewahrt. Die Wohnstallhäuser stehen streng giebelständig zum Anger. Es handelt sich durchgehend um Satteldachbauten, ursprünglich erdgeschossig, seit dem späten 19. Jahrhundert zweigeschossig. Der Angerstreifen hat mit seinen Rasenflächen, mit den Obst- und Nussbäumen seinen historischen Charakter bewahrt; darüber hinaus sind auch den einzelnen Anwesen kleine Hausgärten zum Anger hin zugeordnet, während sich auf der zur Feldflur gewandten Seite in rechteckigen Streifen jeweils größere Gärten anschließen. – Die Pfarrkirche St. Leonhard, ein 1730 geweihter barocker Bau über älteren Teilen, erhebt sich freistehend, vom Friedhof umgeben, in der Mitte des Angers und beherrscht das Ensemble. Der Pfarrhof setzt durch sein Walmdach einen besonderen Akzent, die beiden Gasthäuser Dorfanger 70 und Kirchlesweg 2 zeichnen sich durch besondere Größe aus. An seinen Enden wird der Anger durch die kleinen erdgeschossigen Bauernhäuser Dorfanger 77 und 22 abgeschlossen; sie sind aus Platzmangel vor älteren Anwesen errichtet worden, von denen sie sich abgespaltet haben. Die jeweils östlich (Dorfanger 4–20) und westlich sich anschließenden kleinen Häuser sind erst seit Ende 19. Jahrhundert entstanden und gehören nicht zum Ensemble. Aktennummer: E-7-72-115-1.

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Anmerkungen

Literatur

Weblinks

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