Erwin Wilkens (* 11. Juli 1914 in Lingen (Ems); † 28. Januar 2000) war ein deutscher evangelischer Theologe.

Werdegang Nach seinem Abitur im Jahre 1933 am Gymnasium Georgianum in Lingen (Ems) studierte Wilkens evangelische Theologie in Münster, Tübingen und Göttingen. Im Zweiten Weltkrieg diente er im Heer, zuletzt als Offizier im Generalstab des Heeres. Nach Kriegsende wirkte er einige Jahre als Pfarrer. Von 1951 an war er für die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) tätig. 1964 wurde er Mitarbeiter der Kirchenkanzlei der EKD und 1974 deren Vizepräsident.

Er war 1965 einer der Verfasser der Ostdenkschrift der EKD.

Ehrungen 1973: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland

Veröffentlichungen Vertreibung und Versöhnung. Die „Ostdenkschrift“ als Beitrag zur deutschen Ostpolitik. Lutherhaus, Hannover 1986, ISBN 3-87502-264-5. Bekenntnis und Ordnung. Ein Leben zwischen Kirche und Politik. Lutherisches Verlagshaus, Hannover 1993, ISBN 3-7859-0666-8.

Weblinks "Eine prägende Gestalt des Nachkriegsprotestantismus", Pressemitteilung der Evangelischen Kirche in Deutschland, 29. Januar 2000

Einzelnachweise

Kategorie:Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert) Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert) Kategorie:Person (Evangelische Kirche in Deutschland) Kategorie:Korporierter im Wingolf Kategorie:Ehrendoktor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Kategorie:Person (Hannover) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1914 Kategorie:Gestorben 2000 Kategorie:Mann