Das Lemma von Jones ist ein Resultat aus dem mathematischen Teilgebiet der Topologie, welches auf den US-amerikanischen Mathematiker F. Burton Jones (1910–1999) zurückgeht.Jones: Remarks on the Normal Moore Space Metrization Problem. In: Bing, Bean (Hrsg.): Topology Seminar Wisconsin, 1965. 1966, S. 115–119, hier S. 117.Dugundji: Topology. 1973, S. 144.Willard: General Topology. 1970, S. 100. Es liefert ein Kriterium, mit dem sich zeigen lässt, dass ein topologischer Raum kein normaler Raum ist. Die Frage der Normalität eines topologischen Raumes ist wegen des Zusammenhangs mit dem MetrisationsproblemDugundji: Topology. 1973, S. 193.Führer: Allgemeine Topologie mit Anwendungen. 1977, S. 127 ff.Nagata: Modern General Topology. 1985, S. 244 ff.Schubert: Topologie. 1975, S. 95 ff.Willard: General Topology. 1970, S. 161. bedeutsam, denn ein metrischer Raum ist stets normal.Schubert: Topologie. 1975, S. 78.

Formulierung des Resultats Gegeben seien ein topologischer Raum und darin eingelagert zwei Unterräume und , für welche die folgenden Nebenbedingungen erfüllt seien:

sei ein abgeschlossener Unterraum von und bzgl. der Unterraumtopologie diskret. liege dicht in . Es sei .

Dann ist nicht normal.

Beispiel: Der Niemytzki-Raum Der Niemytzki-Raum , also die abgeschlossene obere Halbebene , versehen mit der Niemytzki-Topologie, erfüllt die Voraussetzungen des Lemmas von Jones mit und .Naber: Set-theoretic Topology. 1977, S. 109–110.Nagata: Modern General Topology. 1985, S. 83–84.

Literatur Artikel F. Burton Jones: Remarks on the Normal Moore Space Metrization Problem. In: R. H. Bing, Ralph J. Bean (Hrsg.): Topology Seminar Wisconsin, 1965 (= Annals of Mathematics Studies. Bd. 60, ). Princeton University Press, Princeton NJ 1966, S. 115–119.

Monographien

Einzelnachweise

Jones, Lemma von Kategorie:Trennbarkeit