Unter dem Begriff Betonkerntemperierung oder Bauteilaktivierung versteht man die Temperierung eines Gebäudes über in die Gebäudedecke verlegte Leitungen mit Hilfe einer Wärmeträgerflüssigkeit.
Durch dieses Verfahren wird im Sommer eine Kühlung und im Winter eine Beheizung des Gebäudes erzielt. Die Verlegung der Leitungen in der Gebäudedecke erlaubt eine gleichmäßige und als angenehm empfundene Temperierung, da auch die angrenzenden Wände zur Temperaturabgabe beitragen. In den meisten Fällen, in denen die Betonkerntemperierung eingesetzt wird, kann auf eine zusätzliche Heizung verzichtet werden. Da die Betonkerntemperierung mit niedrigen Temperaturen betrieben wird (ca. 18 °C im Sommer und ca. 26 °C im Winter), eignet sie sich hervorragend für die geothermische Nutzung in Verbindung mit einer Wärmepumpe. Aus diesem Grund wird diese Temperierungsmethode häufig in Projekten eingesetzt, bei denen Energie sparsam verbraucht werden soll.
Gebäude mit Betonkerntemperierung NEW Blauhaus Mönchengladbach Energon Ulm Energy Office Bremen aufgerufen am 19. August 2013. E.ON Energy Research Center in Aachen aufgerufen am 11. Oktober 2017. Hans-Sachs-Haus Gelsenkirchen (seit der Neueröffnung am 2. September 2013)StadtSpiegel Gelsenkirchen: Stadtspiegel-Leser im Hans-Sachs-Haus, Samstag, 31. August 2013. Hessische Zentrale für Datenverarbeitung, Auguste-Viktoria Straße 18, Wiesbaden Universitätsbibliothek Freiburg (Neubau am Platz der Universität)Universitätsbibliothek Freiburg Technische Daten, abgerufen am 30. Januar 2016. Oberlandesgericht Hamm Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Dienstsitz Wilhelmstr. 54, Berlin Siemens Campus, Erlangen
Einzelnachweise
Weblinks Betonkerntemperierung (Hrsg.) Forschung für energieoptimiertes Bauen (PDF; 39 kB)
Kategorie:Energiesparendes Bauen Kategorie:Gebäudeheizungsart