mini|Ludwig Crophius, Lithographie von Adolf Dauthage, 1860 Ludwig CrophiusEs existiert auch die Schreibung „Grophius“, Edler von Kaisersieg OCist (* 14. September 1792 in Graz; † 24. April 1861 ebenda) war ein österreichischer Zisterzienser und 46. Abt des Stiftes Rein.
Biografie Crophius Familie stammte ursprünglich aus Augsburg. Vom 9. April 1823 bis zu seinem Tod war er Abt des Stiftes Rein.Martin Wild: Die Äbte von Rein. In: Paulus Rappold (Hrsg.): Stift Rein. 1129–1979. 850 Jahre Kultur und Glaube. Festschrift zum Jubiläum. Zisterzienserstift Rein-Hohenfurth, Rein 1979, S. 48–62. Er war ein enger Freund und Mitarbeiter von Erzherzog Johann von Österreich. Crophius war Doktor der TheologieVerzeichniß der Mitglieder des historischen Vereines für Steiermark. In: Mittheilungen des Historischen Vereines für Steiermark. H. 3. 1852, , S. 47. und lehrte als Professor in Salzburg und Graz. Des Weiteren war er Kurator des ständischen Joanneums in Graz sowie Studiendirektor der technischen Lehranstalten, aus denen später die Technische Universität Graz hervorging. Crophius war mehr als 30 Jahre Verordneter des Prälatenstandes im Steiermärkischen Landtag.
Er war Mitglied der K.k. Landwirtschafts-Gesellschaft und Ehrenmitglied des Grazer Musikvereins.Hof- und Staats-Handbuch des österreichischen Kaiserthumes. 1844, , (Digitalisat).
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Anmerkungen
Kategorie:Abt (Rein) Kategorie:Landtagsabgeordneter (Steiermark) Kategorie:Landtagsabgeordneter (Kaisertum Österreich) Kategorie:Rektor (Technische Universität Graz) Kategorie:Geboren 1792 Kategorie:Gestorben 1861 Kategorie:Mann