Freitagszella ist eine Kleinsiedlung im Ortsteil Buchenau der Stadt Amt Creuzburg im Wartburgkreis in Thüringen. Sie war ein Ortsteil der ehemaligen Gemeinde Buchenau und liegt in dessen Gemarkung.

Geographische Lage Die Landesstraße 1017 erfasst die etwa zwei Kilometer westlich von Mihla am nördlichen Rand der Werraaue liegende Siedlung verkehrsmäßig. Die Flächen vom Nordufer der Werra zur Siedlung hin sind landwirtschaftliche Nutzfläche, bevor die bewaldeten Anhöhen der Werraniederung beginnen.

Geschichte Im Jahr 1802 wurde die Ansiedlung im sachsen-weimar-eisenachischen Amt Creuzburg erstmals urkundlich erwähnt.Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 78. Freitagszell(a) gehörte im 19. Jahrhundert zur Gemeinde Ebenau, 1879 bestand der Ort aus vier Wohnhäusern mit 18 Einwohnern.C. Kronfeld: Landeskunde des Großherzogthumes Sachsen-Weimar-Eisenach. Zweiter Teil. Weimar 1879, S. 312 f. 1922 wurde die Gemeinde nach Creuzburg eingemeindet, 1925 wurde sie unter dem Namen Buchenau wieder selbständig. 1994 wurde Buchenau mit Freitagszella ein Ortsteil von Mihla,Thüringer Verordnung über die Auflösung der Gemeinde Buchenau und ihre Eingliederung in die Gemeinde Mihla vom 25. März 1994 (GVBl S. 386) diese ging Ende 2019 in der Stadt Amt Creuzburg auf.

Sehenswürdigkeiten mini|links|Blick vom Naturschutzgebiet Lienig auf Freitagszella (Juni 2013)

In Freitagszella befindet sich eine Vierseithofanlage. Nördlich von Freitagszella befinden sich das Naturschutzgebiet Lienig und am Waldrand Reste eines bronzezeitlichen Hügelgräberfeldes.

Einzelnachweise

Weblinks

Ehemalige Gemeinde Buchenau In: Webauftritt der Stadt Amt Creuzburg.

Kategorie:Ort im Wartburgkreis Kategorie:Geographie (Amt Creuzburg) Kategorie:Ort an der Werra Kategorie:Ersterwähnung 1802