mini|Volker Meyer-Dabisch (2021) Volker Meyer-Dabisch (* 29. Juni 1962 in Kamen) ist ein deutscher Schauspieler und Regisseur. bei karl-handke-filmproduktion.de. Abgerufen am 24. Mai 2013.

Leben und Karriere Nachdem Meyer-Dabisch 1981 in Hamm sein Abitur gemacht hatte, absolvierte er in den Jahren 1985–1988 eine Schauspielausbildung in Berlin, an die sich Engagements in Zittau und Schwäbisch Hall anschlossen.Volker Meyer-Dabisch bei www.agentur-heads.de. Abgerufen am 11. August 2019. Danach arbeitete Meyer-Dabisch im Theater Zerbrochene Fenster, wo er 2003 das Hip-Hop-Stück „36 Street“, die Biografie eines Gangmitglieds der 36 Juniors, Ayhan Sönmez, begleitet von Beatboxer Bee Low und dem türkischen Rapper Fuat, inszenierte. Das Beatbox-Musical „Kohle Kohle“ mit Oktay Özdemir, Hülya Duyar, Aykut Kayacık, Heinrich Rolfing und den Beatboxern der 4xsample crew, Mando, Chlorophil und Wetlipz, über eine Familie, die einen Kohleladen in Kreuzberg betreibt, inszenierte er ebenfalls im Jahr 2003.Volker Meyer-Dabisch, Spreebühne – Kohle Kohle bei archiv.hebbel-am-ufer.de. Abgerufen am 24. Mai 2013.

Mit der Beatboxmeisterschaft 2007 starteten die Dreharbeiten zu dem Dokumentarfilm Love, Peace & Beatbox, der die Berliner Beatboxszene porträtiert. Love, Peace and Beatbox, uraufgeführt auf der Berlinale 2008, bekam den Preis „Bester Musikfilm“ beim Unerhört Festival in Hamburg, und den Publikumspreis beim Filmfest Lünen. bei Handke Filmproduktion. Abgerufen am 24. Mai 2013.

2010 folgte der Dokumentarfilm „Der Adel vom Görli“ und 2011 „Open Souls“. In seinem Film Der Adel vom Görli porträtiert Meyer-Dabisch das ehemalige Bahngelände Görlitzer Park, ein Naherholungsgebiet für Anwohner und Besucher. Der Film lief in Berlin-Kreuzberg im Kino Moviemento. In Open Souls thematisiert der Regisseur den Umgang mit sogenannten Mischlingskindern.

Neben seiner Tätigkeit als Filmregisseur arbeitet Volker Meyer-Dabisch als Schauspieler in Kino- und Fernsehproduktionen und als Caveman seit 2003, und als Superdaddy seit 2010.Caveman Volker-Meyer Dabisch bei caveman.de. Abgerufen am 24. Mai 2013.Kabarett: Superdaddy mit Volker Meyer-Dabisch. Abgerufen am 24. Mai 2013.

Seit 2012 arbeitet Meyer-Dabisch auch als Radiomoderator bei multicult.fm.. Abgerufen am 24. Mai 2013.

Er lebt in Berlin-Kreuzberg.Zwischen Dosenbier und Weltrevolution Maike Schultz. In: Berliner Zeitung vom 20. Januar 2011. Abgerufen am 24. Mai 2013.

Filmografie (Auswahl) als Schauspieler 1998: Hinter Gittern – Der Frauenknast (Fernsehserie, 2 Folgen) 1998: Ein Mord für Quandt (Fernsehserie) 1998: Downhill City 1999: Wolffs Revier 2000: Klinikum Berlin Mitte 2000: Auf eigene Gefahr (Fernsehserie) 2001: Sturmzeit 2003: Frau fährt, Mann schläft 2004: Das leise Mädchen 2004: Tage aus Nacht 2009: Das Haus Anubis 2009: SOKO Wismar (Fernsehserie; Folge: Ein Stich ins Herz) 2012: Der Nachfolger 2013: Frauenherzen 2014: In Gefahr: Ein verhängnisvoller Moment 2015: In Gefahr: Ein verhängnisvoller Moment 2016: SOKO Wismar (Fernsehserie; Folge: Schnee aus Kolumbien) 2020: Crews & Gangs 2023: Asbest (Fernsehserie) 2023: Eine Billion Dollar (Fernsehserie) 2024: Neuer Wind im Alten Land (Fernsehreihe) 2024: Beke wirbelt auf 2024: Gestrandet 2025: Erntezeit 2025: Stolz und Vorurteil 2026: Der Wolf 2026: Miss Altes Land 2026: Männer & Gedöns 2026: Licht aus! 2026: Ein Hof zum Verlieben (Fernsehserie Sat.1)

als Regisseur 2002: Kohleladen Özdemir (Dokumentarfilm) 2008: Love, Peace & Beatbox (Dokumentarfilm) 2010: Der Adel von Görli (Dokumentarfilm) 2011: Open Souls (Dokumentarfilm) 2014: Von Hohenschönhausen nach Niederschöneweide (Dokumentarfilm) 2016: Herkules (Dokumentarfilm)

Theaterregie 2003: 36Street (Biografie eines Jugendlichen aus Kreuzberg) 2003: Kohle Kohle (Doku-Musical über einen Kohleladen) 2003: Tagträumer (Spreebühne)

Theaterrollen 1994–1996: Die Räuber (Freilichtbühne Schwäbisch Hall) 1999: Hamlet (Freilichtbühne Schwäbisch Hall) 2000: Ein Sommernachtstraum (Freilichtbühne Schwäbisch Hall) 2001: Salzwasser (Keller Theater Schwäbisch Hall) 2002: Kasimir und Karoline (Freilichtbühne Schwäbisch Hall) seit 2003: Caveman seit 2009: Superdaddy

Weblinks

Interview mit Volker Meyer-Dabisch zum Kinostart: Der Adel vom Görli Interview Volker Meyer-Dabisch zu Open Souls

Einzelnachweise

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