Die Saison 2012/13 der Regionalliga Südwest war die fünfte Spielzeit der Regionalliga als vierthöchste Spielklasse und die zwölfte der Regionalliga Südwest in Deutschland.
Vor der Saison Durch eine vorgenommene Ligenreform gab es in der Saison 2012/13 nicht mehr drei Staffeln einer Regionalliga, sondern fünf gleichrangige Ligen von fünf Verbänden. Daher rührte auch die nun feste Ligazuteilung der Mannschaften je nach Verbandszugehörigkeit. Die Trägerschaft der Ligen war vom DFB auf die Regional- und Landesverbände übergegangen. Die Vereine der Regionalliga erhielten keine Fernsehgelder mehr, eine ursprünglich geplante Obergrenze von maximal sieben zweiten Mannschaften der DFL-Vereine wurde von den Landesverbänden verworfen. Zweite Mannschaften von Vereinen der 3. Liga durften maximal in der fünften Spielklasse (Oberliga) spielen, dritte Mannschaften besaßen generell ebenso kein Aufstiegsrecht zur Regionalliga.
Als Unterbau zur Regionalliga Südwest gab es weiterhin die drei Oberligen Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz/Saar (die einstige Oberliga Südwest).
Saisonverlauf Den Meistertitel sicherte sich der KSV Hessen Kassel mit 70 Punkten und damit fünf Zählern Vorsprung auf die SV Elversberg. Den inoffiziellen Titel des Herbstmeisters hatten sich noch die Elversberger mit 38 Punkten gesichert. Durch den Meistertitel qualifizierte sich Kassel – genauso wie Vizemeister Elversberg – für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga. Während die Kasseler am Nord-Vertreter Holstein Kiel scheiterten, setzte sich Elversberg in zwei Spielen gegen den Bayern-Vertreter, die zweite Mannschaft des TSV 1860 München, durch.
Die Abstiegsränge belegten der 1. FC Eschborn, die zweite Mannschaft des FSV Frankfurt, der SC 07 Idar-Oberstein und der FC Bayern Alzenau.
Teilnehmer Die Regionalliga Südwest mit 19 Mannschaften setzte sich folgendermaßen zusammen:
den verbliebenen sechzehn Mannschaften aus der Regionalliga aus dem Gebiet des Fußball-Regional-Verband Südwest und des Süddeutschen Fußball-Verbandes mit Ausnahme des Bayerischen Fußball-Verbandes: SG Sonnenhof Großaspach, Eintracht Frankfurt II, SV Eintracht Trier, Wormatia Worms, TSG 1899 Hoffenheim II, 1. FC Kaiserslautern II, SC Freiburg II, 1. FSV Mainz 05 II, KSV Hessen Kassel, SV Elversberg, SV Waldhof Mannheim, SC 07 Idar-Oberstein, SC Pfullendorf, TuS Koblenz, FSV Frankfurt II, FC Bayern Alzenau dem bestplatzierten Bewerber aus der Oberliga Baden-Württemberg 2011/12: SSV Ulm 1846 dem bestplatzierten Bewerber aus der Hessenliga 2011/12: 1. FC Eschborn dem bestplatzierten Bewerber aus der Oberliga Südwest 2011/12: FC 08 Homburg
Auf- und Abstiegsregelung Aufstieg in die 3. Liga Für den Aufstieg in die 3. Liga waren der Meister und der Vizemeister für die Teilnahme an den Aufstiegsspielen sportlich qualifiziert. Dabei konnte sich die SV Elversberg gegen die Reservemannschaft des TSV 1860 München durchsetzen und stieg somit in die 3. Liga auf. Der KSV Hessen Kassel scheiterte hingegen an Holstein Kiel. Abstieg aus der Regionalliga Südwest Die letzten vier Mannschaften stiegen nach Ende der Saison in die Oberliga ab. Für die Folgesaison wurde die Staffelstärke von 19 auf 18 Vereine reduziert. Aufstieg in die Regionalliga Südwest Die drei Meister der Oberligen Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz/Saar stiegen direkt auf.
Tabelle
(N) Aufsteiger aus der Oberliga Oberliga 2011/12
Kreuztabelle Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte, die Gastmannschaft in der oberen Zeile aufgelistet.
2012/13 22px|SG Sonnenhof Großaspach 22px|Eintracht Frankfurt 22px|Wormatia Worms 22px|TSG 1899 Hoffenheim II 22px|SC Freiburg II 22px|KSV Hessen Kassel 22px|SV Waldhof Mannheim 22px|SC Pfullendorf 22px|FSV Frankfurt II 22px|FC Bayern Alzenau 22px|Eintracht Trier 22px|1. FC Kaiserslautern II 22px|FSV Mainz 05 II 22px|SV Elversberg 22px|SC 07 Idar-Oberstein 22px|TuS Koblenz 22px|SSV Ulm 1846 22px|1. FC Eschborn 22px|FC 08 Homburg SG Sonnenhof Großaspach 1:1 1:0 4:3 5:0 0:1 1:0 3:0 1:1 4:1 1:1 1:1 3:1 0:2 0:1 3:0 1:0 5:2 4:0 Eintracht Frankfurt II 1:1 0:1 0:5 1:0 1:3 1:3 4:2 0:1 0:1 6:1 0:2 0:1 1:2 0:2 3:0 4:3 0:2 0:0 Wormatia Worms 1:1 3:1 1:1 3:2 0:0 0:2 2:1 2:0 2:2 1:2 1:1 1:4 4:0 0:0 1:2 0:0 2:2 1:1 TSG 1899 Hoffenheim II 2:1 0:2 2:0 0:0 3:1 1:0 1:2 3:0 1:1 2:3 2:1 1:0 2:2 2:2 0:0 0:1 4:1 5:0 SC Freiburg II 3:0 3:1 3:3 4:2 0:1 1:1 3:0 3:1 5:1 1:2 1:1 1:1 1:3 2:2 1:2 2:1 4:1 1:1 KSV Hessen Kassel 0:3 1:0 3:2 2:0 2:3 3:1 2:1 2:1 3:1 0:2 2:0 1:1 1:1 3:0 1:3 0:0 1:0 2:0 SV Waldhof Mannheim 2:2 1:0 2:0 1:0 0:0 1:2 1:1 3:2 1:1 3:1 1:1 2:2 1:3 0:0 3:0 2:0 2:1 4:1 SC Pfullendorf 2:0 1:6 1:2 0:0 0:0 2:2 1:2 2:0 1:1 3:0 0:0 1:2 3:1 0:0 1:2 1:0 1:0 1:2 FSV Frankfurt II 1:1 0:3 1:3 2:1 1:0 2:2 0:3 0:2 5:2 0:3 0:3 2:1 1:3 1:1 1:4 0:2 3:2 2:0 FC Bayern Alzenau 1:3 2:4 2:1 1:3 1:3 1:2 2:0 0:2 0:2 1:3 2:3 0:1 1:0 1:1 3:1 1:1 2:0 2:5 Eintracht Trier 0:0 1:2 1:0 3:2 1:1 1:0 1:0 1:0 0:1 5:0 2:0 2:2 0:1 0:3 0:1 3:2 1:1 2:1 1. FC Kaiserslautern II 0:4 1:0 1:1 2:2 1:2 0:0 1:0 1:1 0:0 3:0 0:0 2:0 3:1 3:0 0:4 6:0 1:1 4:0 1. FSV Mainz 05 II 0:0 2:0 3:3 0:5 2:1 4:4 0:1 2:4 2:0 1:1 1:1 1:3 2:1 1:1 1:0 4:2 2:3 1:3 SV Elversberg 1:1 2:0 1:0 2:1 1:1 0:1 0:1 2:1 2:0 6:1 0:0 1:3 2:5 3:1 4:1 0:2 2:0 4:2 SC 07 Idar-Oberstein 2:2 1:2 2:2 1:3 2:4 1:3 3:1 0:0 1:3 4:0 0:0 1:2 0:2 1:2 2:2 0:1 1:1 2:0 TuS Koblenz 1:1 2:0 1:1 1:1 1:1 0:0 1:0 0:1 1:1 1:1 2:2 3:0 1:0 0:1 5:2 1:0 2:1 0:1 SSV Ulm 1846 2:1 0:2 3:1 1:2 0:3 0:3 1:1 0:0 3:1 3:0 2:1 3:2 2:1 2:0 3:0 3:0 0:1 2:0 1. FC Eschborn 2:1 0:0 1:2 1:0 1:1 0:1 3:1 3:0 0:0 3:3 2:2 0:2 2:1 0:2 0:1 1:0 0:0 3:2 FC 08 Homburg 0:2 3:2 1:2 2:0 2:0 1:1 1:1 4:1 1:2 3:3 2:2 1:2 0:1 0:1 3:0 2:1 2:1 4:2
Torschützenliste Pl. Nat. Spieler Verein Tore 1 Jerome Assauer TuS Koblenz 20 2 Chhunly Pagenburg Eintracht Trier 18 3 Abedin Krasniqi SV Elversberg 15 Andreas Ludwig TSG 1899 Hoffenheim II 5 Petar Slišković 1. FSV Mainz 05 II 14 6 Sascha Wolfert 1. FC Kaiserslautern II 13 7 Silvio Battaglia SC Pfullendorf 11 Mounir Bouziane SC Freiburg II Michael Gregoritsch TSG 1899 Hoffenheim II Matthias Morys SG Sonnenhof Großaspach Quelle: kicker.de
Stadien miniatur|Das Carl-Benz-Stadion in Mannheim miniatur|Das Donaustadion in Ulm miniatur|Nördliche Seitentribüne des Auestadions in Kassel
Name Stadt Verein Kapazität Fritz-Walter-Stadion Kaiserslautern 1. FC Kaiserslautern II 49.780 Carl-Benz-Stadion Mannheim SV Waldhof Mannheim 27.000 Waldstadion Homburg Homburg FC 08 Homburg 21.813 Donaustadion Ulm SSV Ulm 1846 19.500 Auestadion Kassel KSV Hessen Kassel 18.737 Bruchwegstadion Mainz 1. FSV Mainz 05 II 18.000 Möslestadion Freiburg SC Freiburg II 18.000 Frankfurter Volksbank Stadion Frankfurt-Bornheim Eintracht Frankfurt II 10.826 FSV Frankfurt II Moselstadion Trier Eintracht Trier 10.254 comtech Arena Aspach SG Sonnenhof Großaspach 10.000 Geberit-Arena Pfullendorf SC Pfullendorf 10.000 Stadion Oberwerth Koblenz TuS Koblenz 9.500 Waldstadion Kaiserlinde Spiesen-Elversberg SV Elversberg 8.000 Dietmar-Hopp-Stadion Hoffenheim TSG 1899 Hoffenheim II 6.350 Stadion Im Haag Idar-Oberstein SC 07 Idar-Oberstein 6.000 EWR-Arena Worms Wormatia Worms 5.730 Städtisches Stadion am Prischoß Alzenau FC Bayern Alzenau 5.000 Heinrich-Graf-Sportanlage Eschborn 1. FC Eschborn 2.800
Weblinks Regionalliga Südwest 2012/13 bei kicker.de
Einzelnachweise
Regionalliga 2012 #2012